Eishockey
51 Tore in fünf Viertelfinal-Spielen des VSV
EC VSV gegen Olimpija Ljubljana: fünf Spiele, 27:24 Tore und 3:2-Führung in der Serie für die Villacher „Adler“. Die gestrige 6:8-Niederlage ist abgehakt. Weshalb es morgen mit dem Einzug ins Semifinale klappen soll, weiß Verteidiger Philipp Lindner.
Endstand 6:8 gestern Abend in der Villacher Stadthalle, insgesamt 14 Treffer, so viele wie noch in einem Playoff-Match seit der Liga-Neugründung im Jahr 2001. Fazit: Jedes Spiel in der Viertelfinal-Serie der „win2day ICE Hockey League“ zwischen dem EC VSV und dem HK Olimpija Ljubljana entwickelt sich zu einem wahren Tor-Spektakel. In den bisherigen fünf Spielen fielen genau 51 Treffer. Nachdem die Villacher „Adler“ gestern den „Matchpuck“ zum Aufstieg ins Semifinale nicht verwerteten, verkürzten die Slowenen in der Serie auf 2:3. Fortsetzung morgen um 17.30 Uhr in Laibach.
Defensiv kompakter stehen
Coach Rob Daum wirft nochmals einen Blick zurück auf das gestrige Spiel: „Wir waren wegen der krankheitsbedingten Umstände geschwächt, aber das darf keine Ausrede sein. Wir haben viel zu viele Tore bekommen, haben defensiv zu viele Fehler und es dem Gegner leicht gemacht, Treffer zu erzielen.“ Morgen müssen seine Spieler defensiv deutlich kompakter agieren.
Vom Einzug ins Semifinale überzeugt
Ähnlich fällt die Analyse von Verteidiger Philipp Lindner aus. „Wir haben ganz einfach zu viele Tore erhalten. Wenn man sechs Tore in einem Playoff-Match und noch dazu auf eigenem Eis erzielt, dann sollte man auch gewinnen. Was zudem gefehlt hat, war die letzte Konsequenz. Wir haben viel zu wenig Härte rund um das eigene Tor gezeigt, viel zu viele Schüsse zugelassen, uns zu wenig aufgeopfert“, spricht Lindner Klartext. Aber: „Wir wissen genau, was wir besser machen müssen und werden das morgen in Laibach entsprechend umsetzen und den Einzug ins Halbfinale fixieren!“ Der 26-jährige gebürtige Tiroler stellt klar: „Wenn nach dem Match in der Kabine jeder mit einem Eisbeutel in der Hand sitzt, dann haben wir alles richtig gemacht. Und dann wird auch die Serie unsere sein.“
Die Personalsituation
Übrigens: Morgen fehlen weiterhin die langzeitverletzten Chris Collins und Yannic Pilloni. Ob die erkrankten Nico Brunner und Renars Krastenbergs wieder einsatzfähig sein werden, entscheidet sich erst am Spieltag.


