Art 13

Künst­le­ri­sche Bene­fiz-Akti­on brach­te 13.332 Euro ein

Die Werke von 75 Künstlern standen zum Verkauf: 13.332 Euro spendeten die Besucher bei der Benefiz-Aktion des Völkermarkter Kunstvereins „Art 13“ der Ukraine-Hilfe der Caritas.

Künst­le­ri­sche Bene­fiz-Akti­on brach­te 13.332 Euro ein Präsentation des Zwischenergebnisses: Herlinde Sander, Ernst Sandriesser, Martina Drobesch, Helene Wernig und Raimund Grilc (von links)

© Art 13

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Der Kunst­ver­ein „Art 13“ lud am ver­gan­ge­nen Frei­tag zu einer Bene­fiz-Akti­on für Kriegs­ver­trie­be­ne aus der Ukrai­ne in die Neue Burg in Völ­ker­markt. Zum Ver­kauf stan­den die Wer­ke von 75 Künst­lern. „Mil­lio­nen Men­schen sind auf der Flucht. Vor­nehm­lich Frau­en mit Kin­dern. Hin­ter jedem Men­schen steckt ein tra­gi­sches Schick­sal“, erklär­te „Art 13“-Obfrau Her­lin­de San­der, war­um es Zeit für hilf­rei­ches Han­deln ist.

Eröff­nung mit Anti­kriegs­lied

Rai­mund Grilc, Mode­ra­tor des Bene­fiz-Abends, fühl­te sich – den ita­lie­ni­schen Lite­ra­tur-Nobel­preis­trä­ger Sal­va­to­re Qua­si­mo­do zitie­rend – an die Stein­zeit erin­nert: „Du bist noch immer der mit dem Faust­keil und der Stein­schleu­der, du Mensch mei­ner Zeit. Du hast wie­der­um getö­tet, wie immer, wie die Väter getö­tet haben.“ Zuvor sang „Zwa­kus­tik“ mit Mario Grilz und David Sami­t­sch das berüh­rend-beklem­men­de Anti­kriegs­lied „Es ist an der Zeit“ des deut­schen Lie­der­ma­chers Han­nes Wader, das tief unter die Haut ging.

Hil­fe ent­ge­gen­set­zen

Ehe der Ver­kauf der Bil­der des Kunst­ver­eins „Art 13“ und der Wer­ke von Hel­mut Mach­ham­mer, Sigi Kul­te­rer, Neži­ka Novak, Ulli Egger, Edwin Wie­ge­le, Albert Mes­ner, Albert Kra­j­ger, Curt Cer­ven­ka, Harald Schei­cher und Karl Vouk (jene der nament­lich genann­ten Künst­ler wur­den im Best­bie­ter­ver­fah­ren ver­ge­ben) begann, zeig­te sich Pro­jekt-Initia­to­rin und Mode­ra­to­rin Hele­ne Wer­nig alar­miert: „Des einen Leid, des ande­ren Gewinn. Auf den Bahn­hö­fen war­ten auf die flüch­ten­den Frau­en bereits jun­ge Lover­boys, um ihre schlim­me Lebens­la­ge aus­zu­nut­zen. Der Men­schen­han­del beginnt!“ Dem gilt es, Hil­fe ent­ge­gen­zu­set­zen. Hil­fe, die die Cari­tas Men­schen auf der Flucht ermög­licht.

So hilft die Cari­tas!

Cari­tas-Direk­tor Ernst Sand­ries­ser skiz­zier­te dann die­se Hil­fe. Er berich­te­te von sei­nem Besuch im Nach­bar­land Polen, wo die meis­ten der geflüch­te­ten Men­schen Zuflucht und Quar­tie­re fin­den und auch dank der Cari­tas Polen ver­sorgt wer­den, und erzähl­te, dass in den Ein­rich­tun­gen der Cari­tas Kärn­ten bereits geflüch­te­ten Frau­en und Kin­dern mit Auf­klä­rung, Bera­tung und Lebens­mit­tel-Gut­schei­nen gehol­fen wird. Die Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on berei­tet für die­se auch Quar­tie­re in Frie­sach und Feld­kir­chen vor. „Wir kön­nen den Krieg zwar nicht ver­hin­dern, aber so gut wie mög­lich Hun­ger und Leid der Men­schen auf der Flucht abwen­den. Wer­den wir nicht müde in unse­rer Groß­zü­gig­keit. Jeder kann hel­fen“, beton­te Sand­ries­ser.

Erfolg­rei­cher Bene­fiz-Abend

Das bewie­sen dann auch die Besu­cher ein­drucks­voll: 10.842 Euro an Spen­den kamen beim Ver­kauf der zeit­ge­nös­si­schen Kunst­wer­ke, dar­un­ter auch Kera­mik­ar­bei­ten und Skulp­tu­ren der Viktrin­ger Kera­mik­grup­pe „ELSA“, am Bene­fiz-Abend selbst her­ein, 2.490 Euro am Tag danach bei der Aus­stel­lung noch zu haben­der Wer­ke in der Gale­rie im Stadt­turm.

 

28.03.2022 18:50
Anzeige
Künst­le­ri­sche Bene­fiz-Akti­on brach­te 13.332 Euro ein Präsentation des Zwischenergebnisses: Herlinde Sander, Ernst Sandriesser, Martina Drobesch, Helene Wernig und Raimund Grilc (von links)

© Art 13