Dinzlschloss
Zwei Künstlerinnen leisten kunstvolle „Schichtarbeit“
Die Künstlerinnen Hertha Ortoff und Margret Picker machen in ihrer aktuellen Ausstellung im Dinzlschloss in Villach Kontraste, deren Flächen und Reduktion sichtbar.
© Anita Wiegele
Hertha Ortoff und Margret Picker benennen wandelbare Kontraste als Zufluchtsort ihres Geists. Kontraste, deren Flächen der Reduktion unterliegen, und deren Wertlosigkeit lassen die Stimme und die darin verborgene Kraft laut werden. Die Künstlerinnen entschieden sich, ihre Themenlandschaften zu verlassen, wodurch sich für beide ein freies Feld der inneren Weite eröffnet.
Mehrmaliger Wandel
Verdichtet sich also die Bildwerdung von Ortoff durch eine meist experimentelle Überlagerung der geistigen Ordnung, dann unterwirft die Künstlerin – unter Zuhilfenahme der Mannigfaltigkeit der Farbe, Material und Technik – bewusst diesen Prozess einem mehrmaligen Wandel.
Innere Ordnung
Die Werke von Picker folgen hingegen einem völlig anderen Rhythmus: Einer konkreten inneren Ordnung und der daraus resultierenden Konsequenz geschuldet, möchten diese den Raum der flüchtigen Zufälligkeit nur selten betreten. Die kompromisslos gewählte Form- und Farbgebung in ihrer Bildsprache hüllt sich wie ein Mantel um die Person der Künstlerin und ihre Werke.
Die Ausstellung ist noch bis 13. Mai 2022 im Dinzlschloss in Villach (Schloßgasse 11) zu sehen.
Die Öffnungszeiten:
- Dienstag: 8 bis 12 und 13 bis 19 Uhr
- Mittwoch und Donnerstag: 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr
- Freitag: 8 bis 12 Uhr
Montag sowie an Sonn- und Feiertagen geschlossen!