Gnesau

Drei Häh­ne und 5.900 Hüh­ner

Vor 22 Jahren spezialisierte Dieter Obereder seinen landwirtschaftlichen Betrieb in Gnesau auf Bio-Legehennen. Wie glücklich seine Hühner sind, erzählt der Landwirt im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Drei Häh­ne und 5.900 Hüh­ner Dieter Obereder mit Sohn Alexander

© privat

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Der land­wirt­schaft­li­che Betrieb von Die­ter Obe­re­der und sei­nem Sohn Alex­an­der in Gne­sau ist auf die Forst­wirt­schaft, auf Angus-Rin­der und die Pro­duk­ti­on von Bio-Eiern spe­zia­li­siert. Seit 22 Jah­ren gibt es auf dem Hof rund 5.900 Hüh­ner, vor­wie­gend der Ras­se „Loh­mann Brown“. „Um Punkt neun Uhr, wenn für ande­re der Arbeits­tag erst beginnt, sind unse­re Bio-Hüh­ner mit ihrer Arbeit schon fer­tig. Um die­se Zeit haben sie an die 5.000 Eier gelegt“, berich­tet Bau­er Die­ter Obe­re­der. Drei Häh­ne sor­gen als „Auf­pas­ser“ für die Sicher­heit der Hüh­ner. „Je mehr Mais wir zufüt­tern, des­to inten­si­ver ist das Gelb des Dot­ters“, erklärt Obe­re­der.

Kei­ne Anti­bio­ti­ka

Die stren­gen Regeln für den Bio-Betrieb begin­nen mit der Auf­zucht der Tie­re. Auf Anti­bio­ti­ka wird gänz­lich ver­zich­tet. „Die Nah­rung besteht aus­schließ­lich aus hoch­qua­li­ta­ti­vem Bio­fut­ter von Part­ner­be­trie­ben. Unse­re zwei Hüh­ner­stäl­le bezeich­ne ich ger­ne als Fünf-Ster­ne-Hüh­ner­ho­tel. Die Tore zum gro­ßen Win­ter­gar­ten öff­nen sich auto­ma­tisch zum Hüh­ner­pa­ra­dies“, erzählt Obe­re­der vol­ler Stolz.

Gro­ßer Aus­lauf

Den Lege­hüh­nern ste­hen am Hof von Obe­re­der vier Hekt­ar Aus­lauf zur Ver­fü­gung. „Im ver­gan­ge­nen Jahr haben wir 15.000 Euro inves­tiert. Wir haben einen fixen Zaun um das Gehe­ge errich­tet und hun­dert Sträu­cher und Bäu­me gepflanzt. Sie schüt­zen die Hüh­ner vor den Fein­den von oben, den Greif­vö­geln“, schil­dert Land­wirt­schafts­meis­ter Alex­an­der Obe­re­der. Er ist für das Mar­ke­ting und die Buch­hal­tung ver­ant­wort­lich. Für die Bewirt­schaf­tung des Lege-Betriebs sind in Stoß­zei­ten noch vier gering­fü­gig Beschäf­tig­te ange­stellt.

Regio­na­ler Ver­kauf

Die Bio-Eier wer­den aus­schließ­lich in der Regi­on ver­kauft. „Die geho­be­ne Gas­tro­no­mie und die Hotel­le­rie zäh­len zu unse­ren größ­ten Kun­den. Dazu kom­men noch eini­ge REWE-Filia­len und Spar-Geschäf­te, die wir direkt belie­fern. In unse­rem Hof­la­den gibt es neben den Eiern auch gefärb­te Oster­ei­er, Bio-Nudeln sowie Joghurt, But­ter­milch, Milch und Top­fen vom Neu­wirth-Hof. Wir ver­kau­fen auch Bio-Mehl und ‑Öl vom Bio-Hof Jane­schitz“, ver­rät Die­ter Obe­re­der.

Eine Aus­zeich­nung

Der Bio-Hof wur­de im Jahr 2016 mit dem Tier­schutz­preis aus­ge­zeich­net. „Bei uns blei­ben die männ­li­chen Küken am Leben. Sie wer­den nach Bio­richt­li­ni­en auf einem Part­ner­be­trieb gemäs­tet“, ergänzt Obe­re­der.

 

02.04.2022 07:15
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Drei Häh­ne und 5.900 Hüh­ner Dieter Obereder mit Sohn Alexander

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