Alte Obstsorten
Obstbäume-Projekt in 15 Gemeinden
„Alte Sorten, neue Blüten“: In der Nockregion werden alte, resistente Obstsorten gepflanzt. Die Finanzierung erfolgt zum Großteil aus Leader-Mitteln.
© LR Gruber/Posch
Das Leader-Kleinprojekt „Alte Sorten, neue Blüten“, das ist in der Nockregion umgesetzt wird, hebt die Vorteile der heimischen Obstbäume hervor und zielt darauf ab, alte und resistente Obstsorten wieder schmackhaft zu machen. „Es ist wichtig, die noch vorhandene Vielfalt alter Obstsorten zu sichern und lokales Obst direkt vom Baum auf den Tisch zu bringen. Projekte wie dieses leisten daher einen wichtigen Beitrag, um den Erhalt dieser regionalen Obstsorten zu gewährleisten und auch ein Stück der kulturhistorischen Identität der Region zu bewahren“, erklärt Landesrat Martin Gruber, der die Gesamtkosten des Projekts von rund 5.400 Euro mit über 4.300 Euro aus Leader-Mitteln unterstützt.
Start Mitte April
Um den Fortbestand der alten lokalen Obstsorten flächendeckend zu unterstützen, werden in 15 Gemeinden (Bad Kleinkirchheim, Baldramsdorf, Feld am See, Gmünd, Krems, Lendorf, Malta, Millstatt, Mühldorf, Radenthein, Reichenau, Rennweg, Seeboden, Spittal und Trebesing) jeweils mindestens fünf alte Obstbäume gesetzt. Die Bäume werden bevorzugt im öffentlichen Bereich wie Parkanlagen, Kindergärten oder Volksschulen gepflanzt. „Die neugepflanzten Bäume sollen den Leuten zur Anschauung dienen und ein Ansporn sein, diese alten Sorten wieder zu kultivieren“, betont Gruber. Die Bäume werden den Nockregion-Gemeinden Mitte April samt Pflanzanleitung übergeben.

