Reißeckgruppe

Segel­flug­zeug seit ges­tern ver­misst!

Seit gestern Abend fehlt von einem 59-Jährigen Klagenfurter und seinem Segelflugzeug jede Spur. Die Suche wurde in den Morgenstunden fortgesetzt.

Segel­flug­zeug seit ges­tern ver­misst! Die „Austro Control“ nahm am Warnsystem „FLARM“ wahr, dass der Kontakt zum Segelflugzeug im Bereich Reißeck abgebrochen war (Symbolfoto).

© Pixabay/S. Hermann & F. Richter

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Ges­tern star­te­ten ein 59-Jäh­ri­ger aus Kla­gen­furt und ein 44-Jäh­ri­ger aus dem Bezirk Vil­lach-Land gegen 12.15 Uhr mit ihren Segel­flug­zeu­gen vom Flug­platz Nötsch Rich­tung Pus­ter­tal. Gegen 16.20 Uhr „trenn­ten“ sich die bei­den Pilo­ten im Bereich Grei­fen­burg: Der 44-Jähri­ge flog zum Flug­platz Nötsch zurück, der 59-Jähri­ge woll­te noch Rich­tung Reiß­eck­grup­pe wei­ter segeln. Seit die­sem Zeit­punkt gab es kei­nen Kon­takt zu ihm. Weil er gegen 20 Uhr noch immer nicht zum Flug­platz zurück­ge­kehrt war, wur­den ein Not­ruf abge­setzt und eine Such­ak­ti­on in die Wege gelei­tet. Eine Han­dy­pei­lung ergab eine Ortung im Bereich des Flug­plat­zes in Nötsch im Umkreis von 1.400 Metern. Die Suche durch meh­re­re Poli­zei­strei­fen ver­lief erfolg­los.

Kon­takt im Bereich Reiß­eck abge­bro­chen

Die „Aus­tro Con­trol“ nahm am Warn­sys­tem „FLARM“ wahr, dass der Kon­takt zum Segel­flug­zeug im Bereich Reiß­eck abge­bro­chen war. Eine Unter­bre­chung des Signals ist im hoch­al­pi­nen Gebiet laut „Aus­tro Con­trol“ nicht unge­wöhn­lich. Weil das Segel­flug­zeug bis zu die­sem Zeit­punkt nicht zum Flug­platz in Nötsch zurück­ge­kehrt war, wur­de der Poli­zei­hub­schrau­ber „FLIR“ ver­stän­digt. Die­ser brach zu jenem Bereich auf, an dem der Kon­takt abge­bro­chen war. Die Besat­zung des Poli­zei­hub­schrau­bers ent­deck­te im Bereich Scho­ber­spit­ze und Schober­bo­den eine Not­ruf­fre­quenz des Crash­sen­sors von 121,5 Mega­hertz. Trotz Wär­me­bild­ge­räts und Nacht­sicht­bril­le konn­ten weder das Segel­flug­zeug noch der der Pilot loka­li­siert wer­den.

Suche ges­tern abge­bro­chen

Die Berg­ret­tung Kolbnitz star­te­te eine Such­ak­ti­on, die wegen der Wind­be­din­gun­gen und der nicht vor­han­de­nen Wär­me­si­gna­tu­ren um 22.27 Uhr durch den Poli­zei­hub­schrau­ber abge­bro­chen wur­de. Zwei Män­ner der Berg­ret­tung Kolbnitz bega­ben sich um 23.53 Uhr in das besag­te Gebiet, um nach dem ver­meint­lich abge­stürz­ten Segel­flug­zeug zu suchen. Wegen des unweg­sa­men und stei­len Gelän­des wur­de die Such­ak­ti­on heu­te in den Mor­gen­stun­den bei Tages­licht fort­ge­setzt.

07.04.2022 08:35 - Update am: 07.04.2022 09:51
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Segel­flug­zeug seit ges­tern ver­misst! Die „Austro Control“ nahm am Warnsystem „FLARM“ wahr, dass der Kontakt zum Segelflugzeug im Bereich Reißeck abgebrochen war (Symbolfoto).

© Pixabay/S. Hermann & F. Richter