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Zwei „Bän­ke gegen Gewalt“ in Viktring

Seit gestern befinden sich in Viktring zwei Parkbänke mit der eindringlichen Botschaft „Hier ist kein Platz für Gewalt an Mädchen und Frauen“.

Zwei „Bän­ke gegen Gewalt“ in Viktring Präsentation der Parkbänke mit der Botschaft „Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen“: Martina Kugi (Projektverantwortliche beim Verein „EqualiZ“), Gabi Hopfgartner (Abteilung Stadtgarten), Stadtrat Max Habenicht, Stadträtin Corinna Smrecnik und Astrid Malle (Frauenbeauftragte der Stadt Klagenfurt, von links)

© StadtKommunikation/Glinik

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In der Coro­na-Pan­de­mie nah­men auch Fäl­le häus­li­cher Gewalt zu. Häusliche Gewalt ist noch immer ein Tabu­the­ma, das nahe­zu unsicht­bar ist und den­noch im sozia­len Nah­raum statt­fin­det. Im Rah­men des Pro­jekts „StoP! Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt“ wur­de nun eine wei­te­re Akti­on ins Leben geru­fen, um dar­auf auf­merk­sam zu machen. Teil­neh­mer der Berufs­ori­en­tie­rungs­maß­nah­me „spACe“ gestal­te­ten zu die­sem The­ma zwei Parkbänke, die nun in Viktring auf­ge­stellt sind. Sie sol­len Pas­san­ten und die Öffentlichkeit für das The­ma „Part­ner­ge­walt“ sen­si­bi­li­sie­ren und dazu anre­gen, bei Gewalt an Frau­en und Kin­dern nicht weg­zu­se­hen, son­dern aktiv zu wer­den.

Gesell­schaft­li­ches Pro­blem gemein­sam lösen

Hin­ter die­ser Akti­on ste­hen Stadt­rä­tin und Frau­en­re­fe­ren­tin Corin­na Smrec­nik sowie das Büro für Frau­en, Chan­cen­gleich­heit und Gene­ra­tio­nen der Stadt Kla­gen­furt. „Viel zu vie­le Mädchen und Frau­en lei­den auch heut­zu­ta­ge an patri­ar­cha­len Struk­tu­ren und erfah­ren immer wie­der diver­se For­men der Unterdrückung und der Gewalt. Wir müs­sen die­se Struk­tu­ren durch­bre­chen. Gewalt an Frau­en ist ein gesell­schaft­li­ches Pro­blem, das wir nur gemein­sam lösen können“, betont Smrec­nik. Die „Bank gegen Gewalt“ ver­schafft dem The­ma die nötige öffentliche Auf­merk­sam­keit.

Sicht­bar und char­mant

Unterstützt wur­de die Akti­on von der Abtei­lung Stadt­gar­ten, die für die Pfle­ge und Erhal­tung des Parks in Viktring an der Koschat­pro­me­na­de ver­ant­wort­lich ist. „Damit set­zen wir eine wich­ti­ge, sicht­ba­re Maß­nah­me, weil wir täglich mas­siv mit die­sem The­ma kon­fron­tiert sind. Es ist zudem eine char­man­te Art, um die Öffentlichkeit auf­merk­sam zu machen“, sagt der zuständige Refe­rent Stadt­rat Max Habe­nicht.

 

Wis­sens­wert

„StoP: Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt“: Das Pro­jekt zur Gewalt­prä­ven­ti­on, eine Koope­ra­ti­on des Frau­en­re­fe­rats der Stadt Kla­gen­furt mit dem Ver­ein „Equa­liZ“, star­te­te im Herbst im Stadt­teil Viktring. Das Ziel ist es, Men­schen, ins­be­son­de­re Nach­barn, für The­men wie (häusliche) Gewalt und Part­ner­ge­walt zu sen­si­bi­li­sie­ren sowie Zusam­men­halt und Zivil­cou­ra­ge in der Gesell­schaft zu stär­ken. Als Nach­bar­schafts­pro­jekt wird darüber aufgeklärt, was jeder tun kann, um Gewalt an Frau­en und Kin­dern, Part­ner­ge­walt und Femi­zi­de zu ver­hin­dern.

28.04.2022 08:11
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Zwei „Bän­ke gegen Gewalt“ in Viktring Präsentation der Parkbänke mit der Botschaft „Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen“: Martina Kugi (Projektverantwortliche beim Verein „EqualiZ“), Gabi Hopfgartner (Abteilung Stadtgarten), Stadtrat Max Habenicht, Stadträtin Corinna Smrecnik und Astrid Malle (Frauenbeauftragte der Stadt Klagenfurt, von links)

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