Klagenfurt
Hallenbad: Architektur-Wettbewerb kann starten!
Die Anforderungen für den Bau des neuen Klagenfurter Hallenbads am Südring sind abgeschlossen. Jetzt erfolgt die Ausschreibung für den Architektur-Wettbewerb.
© panovision.at (Visualisierung)
Die Stadtwerke Klagenfurt informieren heute in einer Presseaussendung über den aktuellen Stand der Dinge des Projekts „Hallenbad neu“. Die erforderlichen und umfassenden Vorgaben für die gesetzlich notwendige Ausschreibung des EU-weiten Architektur-Wettbewerbs für das neue Klagenfurter Hallenbad ist mittlerweile abgeschlossen. Ein konkreter Leistungskatalog umfasst die Anforderungen für Sportler, Schüler, Vereine und Familien sowie das entsprechende Raum- und Funktionsprogramm.
Drei Becken
Nun kann der Architektur-Wettbewerb umgehend starten. Dieser Wettbewerb wird in zwei Stufen durchgeführt. Ende November fällt dann in der zweiten Jurysitzung die Entscheidung für das Siegerprojekt. „Derzeit laufen viele umfangreiche Vorbereitungen im Hintergrund, die es ermöglichen, dass wir nun mit der Ausschreibung und ersten sichtbaren Umsetzungsmaßnahmen starten können. Unser Bad soll ein attraktives Angebot für Sportler und Familien bieten – mit einem 50-Meter-Becken, einem 25-Meter-Lehrbecken und einem Freizeitbecken“, fasst Erwin Smole, Vorstand der Stadtwerke Klagenfurt, zusammen.
Anzeige
Leistbares Angebot
Für Bürgermeister und Eigentümer-Vertreter Christian Scheider (Team Kärnten) ist nun entscheidend, die Zeitpläne einzuhalten, damit es so rasch wie möglich wieder ein Badeangebot für Familien und Sportler in Klagenfurt gibt. „Parallel dazu erwarte ich auch eine Lösung für Wellness und Saunagäste. Die Eintrittspreise müssen sich an dem bisherigen Tarifniveau des alten Hallenbads in der Gasometergasse orientieren, damit das Badevergnügen für alle leistbar bleibt“, sagt Scheider.
Richtiger Standort
Vizebürgermeister und Beteiligungsreferent Philipp Liesnig (SPÖ) betont: „Die Frage nach dem optimalen Standort für das Klagenfurter Hallenbad am Südring war wichtig, denn dort wird es für die nächsten Jahrzehnte stehen. Gleichzeitig konnten wir uns mehrere Millionen Euro für ein teures Übergangsbad sparen, das nach kurzer Zeit abgerissen worden wäre.“ Auch er kündigt ein leistbares Angebot für die Bürger an. Stadtrat Franz Petritz (SPÖ), Sport- und Gesundheitsreferent, fügt hinzu: „Als Sportreferent freut es mich, dass wir in absehbarer Zeit wieder mit einem belebten Klagenfurter Hallenbad für Sport, gesundheitsfördernde Bewegung und Freizeit rechnen können. Für Kinder und Jugendliche bis hin zu unseren älteren Mitbürgern ist ein Hallenbad nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein sozialer Treffpunkt. Daher gilt es, rasch wieder ein Angebot für die Klagenfurter zu haben.“
Anzeige
Keine Verzögerungen
Stadtrat Max Habenicht (ÖVP) stellt klar, dass es nicht zu Verzögerungen kommen darf. „Rund um die immer wieder aufkeimende Diskussion über das 50-Meter-Becken muss uns klar sein, dass wir eine riesige Chance für die Zukunft vertun würden, wenn wir es nicht bauen. Für die heimischen Wassersportvereine ist ein 50-Meter-Becken nicht nur für Trainingszwecke unerlässlich.“ Der Tourismusreferent verweist auch auf Sportler, die beispielsweise als Vorbereitung auf den „Ironman“ zum Training nach Klagenfurt kommen und perfekte Rahmenbedingungen vorfinden sollen. „Auf der anderen Seite ist es für jene Kinder, die dort das Schwimmen lernen sollen, notwendig, ein einwandfreies Umfeld zu schaffen. Es soll ein Sport- und Familienbad werden, das war von Beginn an klar“, erklärt Habenicht seinen Standpunkt.



