Bezirk Feldkirchen
Morgen beginnt der Vollausbau in der „Fuchsgrube“
Ab morgen ist auf der Gurktal Straße (B 93) mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, weil die Bauarbeiten bei der „Fuchsgrube“ starten. Es ist das größte Bauprojekt im Bezirk Feldkirchen im Rahmen des heurigen Bauprogramms des Straßenbaureferats des Landes Kärnten. Die Baumaßnahmen im Bereich „Enge Gurk“ beginnen am Montag.
© Büro LR Gruber/Posch
Rund zwei Millionen Euro fließen heuer im Rahmen der Straßenbau-Offensive des Landes Kärnten in den Bezirk Feldkirchen. Die größte Baumaßnahme startet morgen mit der Sanierung der „Fuchsgrube“ auf der Gurktal Straße (B 93), die sich in den Gebieten der Gemeinden Steuerberg und Himmelberg befindet. „Der Abschnitt liegt auf einer wichtigen Pendlerstrecke. Wir nehmen hier 630.000 Euro für die Sanierung in die Hand“, berichtet Landesrat und Straßenbaureferent Martin Gruber (ÖVP).
Untersuchung nach Verkehrsunfall
Nach einem schweren Verkehrsunfall wurde dieses Teilstück der B 93 auf sämtliche sicherheitsrelevante Grundlagen untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die bestehende Querneigung der Fahrbahn größer als erlaubt ist. „Somit ist eine komplette Anpassung des gesamten Abschnitts auf einer Länge von über 300 Metern erforderlich, um hier für sichere Straßenverhältnisse zu sorgen“, erklärt Gruber. Weitere Fahrbahnschäden im Asphalt machen einen Vollausbau notwendig.
Arbeiten bis Ende Juli
„Die Baumaßnahmen gliedern sich somit in zwei Abschnitte: in die Arbeiten zur Neigungsanpassung und in die Sanierung von Schadstellen“, fasst Gruber zusammen. Nicht nur die Fahrbahn, sondern auch Bankette, Leitschienen und Leitpflöcke werden erneuert. Alle Schadstellen werden durch Plombenfräsungen und das Auftragen einer neuen, vier Zentimeter starken Deckschicht auf einem rund 2,3 Kilometer langen Abschnitt saniert. Während der Bauarbeiten müssen die Verkehrsteilnehmer ab morgen (5. Mai) mit Behinderungen durch Geschwindigkeitsbeschränkungen und halbseitige Sperren rechnen. Bis Ende Juli sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein.
Hangsicherung in der „Engen Gurk“
Wenige Kilometer von dieser Baustelle entfernt wird im Gemeindegebiet von Albeck ab Montag (10. Mai) mit einer weiteren Maßnahme begonnen – eine Hangsicherung im Bereich „Enge Gurk“. Im Herbst war es an der bergseitigen Böschung zu einem Felssturz gekommen. Der Bereich wurde mit Betonleitwänden abgesichert und eine entsprechende Planung für Sicherungsmaßnahmen in Auftrag gegeben. „Wir investieren auch hier in die Verkehrssicherheit. Die gesamte Felswand wird nun mit Steinschlagnetzen abgesichert“, betont Landesrat Gruber.
100.000 Euro kosten das händische Abräumen des losen Gesteins, die Stabilisierung der Felsausbrüche mit Spritzbeton und die anschließende Befestigung von Stahldrahtgeflechten. Auch hier ist bis Ende Juni mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.