Bauphase 3
30-Millionen-Euro-Investition im LKH Wolfsberg
Es wird eine zentrale Notfall-Aufnahme geschaffen. Auch für Dialyse-Patienten gibt es Verbesserungen.
© Büro LH-Stv. Prettner
Vier Bauphasen umfasst ein Aktionsplan für das LKH Wolfsberg, zwei wurden schon abgeschlossen. Sie betrafen Gynäkologie und Geburtshilfe, Zentral-OP, Intensivstation und Endoskopie. Nun geht es mit Bauphase 3 weitere – es ist die kostenintensivste mit rund 30 Millionen Euro. Doch es ist noch mehr geplant, wie Kabeg-Vorstand Arnold Gabriel verrät: “Für den Aus- und Neubau des Krankenhauses werden bis 2026 rund 58 Millionen Euro investiert.”
Zentrale Notfall-Ambulanz
Gesundheitsreferentin Beate Prettner fasst die wichtigsten Maßnahmen zusammen, die nun bevorstehen: “Umgestaltet bzw. völlig erneuert werden die Ambulanz-Bereiche mit der Schaffung einer zentralen Notfall-Ambulanz, zudem die Dialyse-Station mit Einzelkojen und einem größeren Dialyse-Raum inklusive eines eigenen Parkplatzes für Dialyse-Patienten sowie das zentrale Röntgeninstitut.”
Umbau bei laufendem Betrieb
Projektleiter ist Armin Dettelbacher. Er wird noch konkreter: “So wird der alte Parkplatz östlich der Unfallambulanz nach Süden hin versetzt und ein Kreisverkehr für einen sicheren Verkehrsfluss errichtet. Ab Frühjahr 2022 wird es zu einer Neugestaltung und Zusammenführung der Notfall-Aufnahme der Inneren Medizin und der Unfall-Ambulanz zur Zentralen Notfall-Aufnahme kommen. Diese interdisziplinäre Notfall-Aufnahme wird am Ort der heutigen Unfall-Ambulanz angesiedelt sein.” All das passiert natürlich bei laufendem Betrieb.
Auch Rettungszufahrt und Eingänge werden umgestaltet. Es wird einen separaten Eingang für infektiöse Patienten geben, damit sie im Warte-Bereich niemanden anstecken können – ein “Learning” durch Corona.
Administrative Flächen für das Krankenhaus-Personal (Büros, Sekretariate, Dienstzimmer) sind über dem Ambulanz-Zentrum geplant.
