Tierquälerei

Ver­wahr­los­te Hüh­ner und Vögel in Kla­gen­furt ent­deckt

Schwerer Fall von Tierquälerei in Klagenfurt: Polizisten fanden in einem verdreckten Tümpel auch verendete Entenküken.

Polizei Die Polizisten versorgten die Tiere sofort mit Wasser.

© Red/KK

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Heu­te wur­de um 9.35 Uhr den Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Anna­bichl der Ver­dacht einer Tier­quä­le­rei ange­zeigt. Beim Ein­tref­fen auf einem Grund­stück in Kla­gen­furt fan­den die Beam­ten ver­schie­dens­te Arten von Feder­vieh in unter­schied­li­chen Gehe­gen vor. In einem Gehe­ge befan­den sich etwa 45 Tau­ben in einem viel zu klei­nen und total ver­dreck­ten Tau­ben­schlag – ohne Fut­ter. In einem Frei­ge­he­ge wur­den Hüh­ner, Enten und ein Trut­hahn in der pral­len Son­ne ohne Fut­ter und ohne Was­ser gehal­ten. Die Poli­zis­ten ver­sorg­ten die Tie­re sofort mit Was­ser. Sie fan­den in einem ver­dreck­ten Tüm­pel dann auch ver­en­de­te Enten­kü­ken.

Unzäh­li­ge Män­gel

In wei­te­ren ver­schlos­se­nen Holz­ver­schlä­gen und einer eben­falls ver­schlos­se­nen Holz­hüt­te nah­men die Beam­ten Lau­te einer gro­ßen Anzahl an Vögeln wahr, wor­auf sie den Amts­tier­arzt ver­stän­dig­ten. Die­ser stell­te unzäh­li­ge Män­gel fest und wird alle ver­wal­tungs­recht­li­che Über­tre­tun­gen zur Anzei­ge brin­gen. Der 51-jäh­ri­ge Besit­zer, der zu die­sem Zeit­punkt nicht anwe­send war, wur­de über die Anzei­ge-Erstat­tung an die Ver­wal­tungs­be­hör­de und an die Staats­an­walt­schaft in Kennt­nis gesetzt.

19.07.2022 17:26 - Update am: 19.07.2022 17:29
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Polizei Die Polizisten versorgten die Tiere sofort mit Wasser.

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