Gestern
Über 200 Rekruten in Rangersdorf angelobt
„Ich gelobe“ hieß es gestern im Freizeitzentrum Mitterling in der Gemeinde Rangersdorf. Landeshauptmann Peter Kaiser hob das Vertrauen in das Bundesheer hervor.
© LPD Kärnten/Oskar Höher
Im Freizeitzentrum Mitterling in der Gemeinde Rangersdorf legten gestern mehr als 200 Rekruten ihr ganz persönliches Treuegelöbnis ab. In Anwesenheit von Landeshauptmann Peter Kaiser und Militärkommandanten Walter Gitschtaler wurden die im Juli bei den Kärntner Verbänden eingerückten Soldaten des Pionierbataillons 1 der Rohr- und Hensel-Kaserne und der Stabskompanie sowie des Dienstbetriebs des Militärkommandos Kärnten aus der Khevenhüller-Kaserne angelobt.
Katastrophenhilfe und Assistenzeinsätze
Landeshauptmann Kaiser ging in seiner Ansprache auf eine aktuelle Statistik ein, aus der hervorgeht, dass das Vertrauen der österreichischen Bevölkerung in Polizei, Bundesheer und Feuerwehr am stärksten ist. „Kein Wunder, stehen sie doch den Menschen zur Seite, wenn diese Schutz und Hilfe brauchen“, sagte Kaiser. Dabei habe sich der Begriff mittlerweile auf Katastrophenhilfe und Assistenzeinsätze ausgeweitet. „Ich bin daher sehr stolz darauf, dass sich in Kärnten mehr junge Menschen als in den anderen Bundesländern in den Dienst des Bundesheers stellen“, betonte Kaiser. Er appellierte an die Familien der Rekruten, ihnen in dieser Zeit besonders zur Seite zu stehen.
Militärmusik Kärnten
Bürgermeister Josef Kerschbaumer und sein Team hatte die Angelobung perfekt vorbereitet und erhielten dafür Lob vom Bundesheer. Worte der Besinnung fanden der katholische Militärpfarrer Michael Kassin und der evangelische Militärpfarrer Rainer Gugl. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Militärmusik Kärnten unter der Leitung von Oberst Dietmar Prantner.
- Militärkommandant Walter Gitschtaler (links) und Landeshauptmann Peter Kaiser