Nach Unwettern

Bus­se rol­len wie­der durchs Gegen­d­tal

Die Arbeiten an der Wiederherstellung des Busverkehrs nach Arriach laufen mit Hochdruck. Notfallpläne treten heute außer Kraft.

Bus­se rol­len wie­der durchs Gegen­d­tal Die Postbus-Linie 5150, die Radenthein über Treffen mit Villach verbindet, ist in der gewohnten Taktung wieder aufrecht.

© ÖBB/Marek Knopp

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Die schwe­ren Unwet­ter im Gegen­d­tal hat­ten die Mill­stät­ter Stra­ße (B 98) unpas­sier­bar gemacht. Am heu­ti­gen Diens­tag wur­de der Bus­ver­kehr in den Gemein­den Tref­fen und Arriach end­lich wie­der für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben. Auch die Mill­stät­ter Stra­ße zwi­schen der Äuße­ren und Inne­ren Ein­öde kann wie­der fre­quen­tiert wer­den. Das heißt, die Post­bus-Linie 5150, die Raden­thein über Tref­fen mit Vil­lach ver­bin­det, ist in der gewohn­ten Tak­tung auf­recht.

Dank den Ein­satz­kräf­ten

„Die Pend­ler aus vie­len betrof­fe­nen Gebie­ten des Gegen­d­tals kön­nen damit wie­der ihre gewohn­ten Bus­ver­bin­dun­gen nut­zen. Ich dan­ke allen seit Wochen im Ein­satz ste­hen­den Kräf­ten, die mit außer­or­dent­li­chem Ein­satz die Ver­kehrs­frei­ga­be der Stra­ße für den Bus­ver­kehr ermög­licht haben“, infor­miert Lan­des­rat und Ver­kehrs­re­fe­rent Sebas­ti­an Schu­sch­nig. Die unmit­tel­bar nach dem Unwet­ter ein­ge­führ­ten Not­fall­fahr­plä­ne zwi­schen Vil­lach und Tref­fen sowie zwi­schen Afritz und Raden­thein wer­den des­halb ein­ge­stellt.

Geduld in Stoß­zei­ten

Die Ver­kehrs­frei­ga­be der Mill­stät­ter Stra­ße erfolgt mit einer Ampel­re­ge­lung. Dadurch kann es zeit­wei­se, ins­be­son­de­re zu Stoß­zei­ten, auch zu klei­nen Ver­zö­ge­run­gen im Bus­ver­kehr kom­men, wenn viel Ver­kehr herrscht. „Ich bit­te die Fahr­gäs­te um Ver­ständ­nis und um Geduld, denn alle im Ein­satz ste­hen­den Kräf­te leis­ten Her­aus­ra­gen­des“, appel­liert Schu­sch­nig. Die Bus­ver­bin­dung der Linie 5150 nach Arriach bleibt indes wegen der nach wie vor auf­rech­ten Sper­re des Teil­stücks der Mill­stät­ter Stra­ße zwi­schen Arriach und Inner­teu­chen bis vor­aus­sicht­lich Mit­te August ein­ge­stellt. „Alle Kräf­te arbei­ten mit Hoch­druck dar­an, dass auch in Arriach bald wie­der ein Bus­be­trieb mög­lich wird“, betont Schu­sch­nig.

 

Wis­sens­wert

Auch bei der Wie­der­her­stel­lung der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur nach Arriach wird heu­te ein wich­ti­ger Mei­len­stein erreicht: Ein zwei Kilo­me­ter lan­ger Stra­ßen­ab­schnitt zwi­schen der Kreu­zung Arriach und Hunds­dorf wur­de neu errich­tet und heu­te für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben. Die Unwet­ter hat­ten hier rund 1,5 Kilo­me­ter der Stra­ße gänz­lich, einen hal­ben Kilo­me­ter teil­wei­se weg­ge­ris­sen. „Inner­halb von fünf Wochen ist es der Stra­ßen­bau­ab­tei­lung gelun­gen, die Fahr­bahn in Eigen­re­gie neu auf­zu­bau­en. Arriach ist somit aus Rich­tung Him­mel­berg wie­der unein­ge­schränkt erreich­bar“, berich­tet Lan­des­rat und Stra­ßen­bau­re­fe­rent Mar­tin Gru­ber.

Ins­be­son­de­re die Mit­ar­bei­ter der Stra­ßen­bau­äm­ter Kla­gen­furt und Vil­lach waren im Ein­satz. Es wur­den Leit­schie­nen, Beton­leit­wän­de und Stein­schlich­tun­gen errich­tet, um die Sicher­heit auf der Stra­ße zu gewähr­leis­ten. Wegen der zu erwar­ten­den mini­ma­len Set­zun­gen wird die Asphalt­schicht aller­dings erst zeit­ver­zö­gert auf­ge­bracht.

02.08.2022 17:10 - Update am: 02.08.2022 17:15
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Bus­se rol­len wie­der durchs Gegen­d­tal Die Postbus-Linie 5150, die Radenthein über Treffen mit Villach verbindet, ist in der gewohnten Taktung wieder aufrecht.

© ÖBB/Marek Knopp