S-Bahnstrecken

Wie­sen­markt: Mehr Züge fah­ren nach St. Veit!

Land Kärnten, Stadt St. Veit und ÖBB veranlassen in Kooperation die Erhöhung der Taktung an den Wiesenmarkt-Wochenenden, um autofreies Anreisen zu vereinfachen.

Wie­sen­markt: Mehr Züge fah­ren nach St. Veit! ÖBB-Regionalmanager Reinhard Wallner, Stadtrat Philipp Subosits, Landesrat Sebastian Schuschnig, Vizebürgermeisterin Silvia Radaelli und Bürgermeister Martin Kulmer (von links)

© Büro LR Schuschnig/Taltavull

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Nach dem Blei­bur­ger Wie­sen­markt, der am heu­ti­gen Mon­tag zu Ende geht, wirft bereits der St. Vei­ter Wie­sen­markt (24. Sep­tem­ber bis 3. Okto­ber 2022) sei­ne Schat­ten vor­aus. Hun­dert­tau­sen­de Gäs­te pil­gern wie­der nach St. Veit, was ein gro­ßes Ver­kehrs­auf­kom­men in der Stadt und bei den Ein­fahrt­stra­ßen mit sich bringt. Das Land Kärn­ten, die Stadt­ge­mein­de St. Veit und die Öster­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen (ÖBB) ver­stär­ken des­halb das Zug­an­ge­bot, damit mehr Gäs­te für An- und Abrei­se den öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr nut­zen kön­nen.

Zusatz­an­ge­bot an S‑Bahnstrecken

Kon­kret kön­nen Wie­sen­markt-Gäs­te am 24., 25. und 30. Sep­tem­ber sowie am 1. und 2. Okto­ber 2022 ein Zusatz­an­ge­bot an den S‑Bahnstrecken „S1“ (Frie­sach nach St. Veit), an der „S2“ (Feld­kir­chen nach St. Veit) und an der „S1“ (Kla­gen­furt nach St. Veit) in Anspruch neh­men. Sonn­tags fah­ren die Züge in die­sem Zeit­raum bis etwa 1 mor­gens, frei­tags und sams­tags sogar bis etwa 3 Uhr mor­gens. Das Mobi­li­täts­re­fe­rat des Lan­des Kärn­ten über­nimmt drei Vier­tel der Zusatz­kos­ten, die Stadt­ge­mein­de St. Veit das ver­blei­ben­de Vier­tel.

Lan­des­rat und Mobi­li­täts­re­fe­rent Sebas­ti­an Schu­sch­nig

„Wir haben bereits im Jahr 2019 das Ange­bot für die kli­ma­scho­nen­de An- und Abrei­se getes­tet und es wur­de von den Wie­sen­markt-Gäs­ten sehr gut ange­nom­men. Wir wei­ten das Zug­an­ge­bot an den Wochen­en­den wäh­rend der Wie­sen­markts so aus, damit auch in den spä­ten Abend­stun­den eine Heim­rei­se mög­lich ist. Zudem fah­ren die Züge stünd­lich, um lan­ge War­te­zei­ten zu ver­hin­dern. Damit sor­gen wir für mehr Ver­kehrs­si­cher­heit, auch für den Kli­ma­schutz hat es posi­ti­ve Effek­te. Viel­fach ist es auch beque­mer, stress­frei­er und siche­rer, mit dem öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr anzu­rei­sen. Denn der Zug bleibt direkt in der Nähe des Wie­sen­markt-Gelän­des ste­hen, es ent­fällt also die Suche nach einem Park­platz.“

Alle Stim­men dazu im Über­blick!

Bür­ger­meis­ter Mar­tin Kul­mer

„Wir rech­nen beim St. Vei­ter Wie­sen­markt mit einem gro­ßen Ansturm und hof­fen daher, dass das erwei­ter­te Zug-Ange­bot von vie­len Wie­sen­markt-Besu­chern genutzt wird – auch in Hin­blick auf die Ben­zin­prei­se und den Umwelt­schutz.“

Vize­bür­ger­meis­te­rin und Markt­re­fe­ren­tin Sil­via Radael­li

„Die ÖBB sor­gen bis spät in die Nacht hin­ein für ein siche­res Heim­kom­men der Wie­sen­markt-Besu­cher und eine Ent­span­nung der Ver­kehrs­si­tua­ti­on. Dank der ver­ein­ten Kräf­te vom Land Kärn­ten, der Stadt St. Veit und der ÖBB ist es gelun­gen, den Takt der Züge zu erhö­hen.“

Stadt­rat Phil­ipp Sub­o­sits

„Das Ange­bot ist auch für den Tou­ris­mus wich­tig. Der Wie­sen­markt ist ein Gäs­te­ma­gnet und immer mehr wol­len kli­ma­scho­nend anrei­sen. Die­ses Ange­bot ist ein gro­ßer Vor­teil, von dem alle, nicht nur der Tou­ris­mus, pro­fi­tie­ren.“

Rein­hard Wall­ner, ÖBB-Regio­nal­ma­na­ger

„Wir als ÖBB arbei­ten eng mit den Ver­an­stal­tern und der öffent­li­chen Hand zusam­men, um gemein­sam gute Mobi­li­täts­kon­zep­te zu erar­bei­ten. Die auto­freie An- und Abrei­se wird gera­de bei gro­ßen Events immer wich­ti­ger, der Kli­ma­schutz steht immer mehr im Fokus. Beim St. Vei­ter Wie­sen­markt bau­en wir heu­er auf den erfolg­rei­chen Test­be­trieb aus dem Jahr 2019 auf. Über 8.000 Gäs­te wur­den damals beför­dert.“

05.09.2022 18:21 - Update am: 05.09.2022 18:24
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Wie­sen­markt: Mehr Züge fah­ren nach St. Veit! ÖBB-Regionalmanager Reinhard Wallner, Stadtrat Philipp Subosits, Landesrat Sebastian Schuschnig, Vizebürgermeisterin Silvia Radaelli und Bürgermeister Martin Kulmer (von links)

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