Familienunternehmen
Leeb Balkone investiert zwei Millionen Euro
Die Leeb Balkone GmbH mit Sitz in Gnesau (Bezirk Feldkirchen) fuhr im Vorjahr einen Jahresumsatz von 53 Millionen Euro, ein Plus von 20 Prozent, ein, investiert weiter in ihren Standort und sucht dringend Fachkräfte.
© Leeb Balkone GmbH
Das Eigenheim gewinnt in Zeiten der Pandemie immer mehr an Bedeutung. Das lässt sich auch aus der Jahresbilanz der Leeb Balkone GmbH mit Sitz in Gnesau (Bezirk Feldkirchen) ableiten. „Unser Familienunternehmen konnte im Vergleich zum Jahr 2019 den Jahresumsatz um 20 Prozent auf 53 Millionen Euro steigern“, verrät Geschäftsführer Markus Leeb.
Regionale Wertschöpfung
Diese Zahlen belegen: Der einst kleine Familienbetrieb aus Gnesau, der heute über 200 Mitarbeiter beschäftigt, konnte sich in den vergangenen 110 Jahren zu Europas führendem Hersteller von Balkonen und Zäunen entwickeln. Jährlich produziert das Unternehmen bei mehr als 300 angebotenen Modellen rund 70.000 Laufmeter Balkone und Zäune und eine bereits beachtliche Anzahl an Überdachungen und Sommergärten. „Und das zu hundert Prozent in Kärnten“, weist Leeb auf die regionale Wertschöpfung hin. Montiert werden die Leeb-Modelle in Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien, in der Schweiz und in der Slowakei.
Werksausbau und Ausstattung
Wegen des anhaltenden Zuwachses und der weiter stark ansteigenden Nachfrage an Glasmodellen wurde im Vorjahr eine neue 800 Quadratmeter große Glasverarbeitungshalle errichtet. Auch heuer investiert „Leeb Balkone“ über zwei Millionen Euro in den Werksausbau und in die Anschaffung der technischen Ausstattung. Dazu gehören eine CNC-Glasschleifmaschine, ein automatisches Hochregallager, die Erweiterung der Pulverbeschichtungsanlage und die Erneuerung des internen IT-Systems.

Ausbildung und Umschulung
Mit dem deutlich gewachsenen wirtschaftlichen Erfolg steigen auch die Anforderungen an Qualität und Quantität beim Personal. „Wir suchen dringend Fachkräfte aber auch Quereinsteiger in den Bereichen Metallbau, Pulverbeschichtung, Montage und in der Arbeitsvorbereitung“, betont Leeb. Durch die umfangreichen Möglichkeiten an Ausbildungen und Umschulungen im Betrieb sind Interessierte aus allen Branchen willkommen.
