Fußball

Nach AMS-Ter­min Auf­at­men bei der Aus­tria

Bei einem Treffen zwischen Präsidenten Herbert Matschek mit Vertretern des AMS Kärnten wurden der Vorwurf der illegalen Beschäftigung von Spielern aufgearbeitet und das Thema von beiden Seiten abgeschlossen, teilte der SK Austria Klagenfurt soeben in einer Aussendung mit.

Nach AMS-Ter­min Auf­at­men bei der Aus­tria Die Verantwortlichen der Austria Klagenfurt rechnen nun fest damit, dass US-Stürmer Sebastian Soto die Arbeitsgenehmigung zeitnah erteilt wird.

© Austria Klagenfurt

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Der Vor­wurf wog schwer, doch bei der „ille­ga­len Beschäf­ti­gung“ von Spie­lern im Mai und Juni (sie­he „Wis­sens­wert“ unten) han­del­te es sich ledig­lich um einen Form­feh­ler, der den „Vio­let­ten“ im Anmel­de­pro­zess unter­lau­fen war, teil­te der SK Aus­tria Kla­gen­furt soeben in einer Aus­sendung mit. Bei einem Tref­fen zwi­schen Prä­si­den­ten Her­bert Mat­schek und Ver­tre­ten des AMS Kärn­ten wur­de der Vor­fall auf­ge­ar­bei­tet und auch abge­schlos­sen. Eine Sank­tio­nie­rung durch die Behör­de in Form einer Beschrän­kung von Trans­fer-Akti­vi­tä­ten gibt es nicht.

Spie­ler aus Dritt­staa­ten

„Ich hat­te einen guten und offe­nen Aus­tausch mit dem AMS, in dem die vor­lie­gen­den Fäl­le klar bespro­chen wor­den sind. Es hat sich dabei her­aus­ge­stellt, dass dem Ver­ein zwar Feh­ler unter­lau­fen sind, aber nicht in einem Aus­maß, dass uns die Ver­pflich­tung von Spie­lern aus Dritt­staa­ten durch das AMS unter­sagt wer­den wür­de. Die ange­for­der­ten Unter­la­gen haben wir im Nach­gang des Tref­fens bei­gebracht. Damit wird das The­ma von bei­den Sei­ten als erle­digt ange­se­hen“, sagt Aus­tria-Prä­si­dent Mat­schek.

Der Feh­ler

Der kon­kre­te Feh­ler: „Wir haben die Rot-Weiß-Rot-Kar­ten für die bei­den Spie­ler am 22. Juni bean­tragt, sie wur­den durch das AMS aller­dings erst am 22. Juli aus­ge­hän­digt. Dar­über war einer unse­rer Mit­ar­bei­ter nicht in Kennt­nis gesetzt wor­den und hat die Spie­ler zum 1. Juli bei der ÖGK ange­mel­det. Da haben wir uns intern nicht gut abge­spro­chen, des­halb ist der Feh­ler nicht auf­ge­fal­len und erst recht nicht bewusst gewe­sen. Wir sind froh, dass wir das in Abspra­che mit dem AMS klä­ren und das The­ma zügig been­den konn­ten“, erklärt Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Imhof.

Der Fall Sebas­ti­an Soto

Dem US-Ame­ri­ka­ner Sebas­ti­an Soto, des­sen Ver­pflich­tung die Waid­manns­dor­fer am 25. August 2022 bekannt gege­ben hat­te, war die Rot-Weiß-Rot-Kar­te wegen der unge­klär­ten Lage und der Ermitt­lun­gen durch das AMS Kärn­ten bis­her ver­wei­gert wor­den. Die Ver­ant­wort­li­chen der Aus­tria rech­nen nun aber fest damit, dass Soto die Arbeits­ge­neh­mi­gung zeit­nah erteilt wird. Bis dahin trai­niert der Stür­mer in Kla­gen­furt vor­erst indi­vi­du­ell.

 

Wis­sens­wert

Die Ver­ant­wort­li­chen des Bun­des­li­ga-Klubs Aus­tria Kla­gen­furt waren am Don­ner­tag ver­gan­ge­ner Woche durch einen Medi­en­be­richt auf die Vor­wür­fe durch das AMS hin­ge­wie­sen wor­den und hat­ten dar­auf­hin eine inter­ne Unter­su­chung ein­ge­lei­tet. Dabei wur­de fest­ge­stellt, dass zwei Spie­ler mit Beginn ihrer Ver­trags­lauf­zeit am 1. Juli 2022 bei der Gesund­heits­kas­se (ÖGK) ange­mel­det wor­den waren, obwohl ihnen die Rot-Weiß-Rot-Kar­te zu die­sem Zeit­punkt noch nicht vor­lag.

14.09.2022 11:49 - Update am: 14.09.2022 11:52
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Nach AMS-Ter­min Auf­at­men bei der Aus­tria Die Verantwortlichen der Austria Klagenfurt rechnen nun fest damit, dass US-Stürmer Sebastian Soto die Arbeitsgenehmigung zeitnah erteilt wird.

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