Peter Karpf

Sein Werk­zeug ist die Gitar­re

Mit Peter Karpf (59) hat Kärnten einen erfolgreichen Singer und Songwriter, der mit seinen authentischen Liedtexten aufhorchen lässt. Nun traf ihn „KLiCK Kärnten“ anlässlich seiner Neuveröffentlichung „Toskana“ zum Gespräch.

Sein Werk­zeug ist die Gitar­re Am vergangenen Mittwoch veröffentlichte Peter Karpf seinen neuen Song „Toskana“.

© Martin Zaunschirm

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Peter Karpf ist Sän­ger und Song­wri­ter, der mit Wor­ten wie „Hei­mat“, „Leben“ und „Mut“ in sei­nen Lied­tex­ten gefühl­voll umzu­ge­hen weiß. Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch ver­öf­fent­lich­te der 59-Jäh­ri­ge mit „Tos­ka­na“ ein wei­te­res Lied, das sich neben sei­nen Songs, „Hoamat – It’s my life“, „Wo’s hin­geht“ oder auch „Zwi­schen den Zei­len“ ein­reiht. Selbst beschreibt sich Karpf als einen unru­hi­gen Men­schen, der auch eine gro­ße humor­vol­le Sei­te hat. „Ich habe schon immer eine gro­ße Klap­pe gehabt“, lacht der gebür­ti­ge Völ­ker­mark­ter, der die Büh­ne liebt. Tief in ihm wohnt der Wunsch, Men­schen mit sei­ner Musik zu unter­hal­ten.

Karpf sieht das Posi­ti­ve

Wie ein­zel­ne rote Fäden zie­hen sich Schwer­punk­te durch sei­ne Kom­po­si­tio­nen. „Es ist mir immer leicht gefal­len, sich aus­zu­drü­cken und auch kri­tisch zu sein. Mir fällt es aber schwer, lus­ti­ge und fro­he Lie­der zu schrei­ben“, erklärt Karpf, der beruf­lich als Lei­ter des Volks­grup­pen­bü­ros des Lan­des Kärn­ten tätig ist. Karpf ist ein Künst­ler, der stets auf die posi­ti­ven Sei­ten des Lebens blickt und mit sei­nen Tex­ten ande­re Men­schen aus ihrer Welt holen möch­te. Dass der Weg das Ziel ist, hebt Karpf in sei­nen Wer­ken stets hoch.

Die Tos­ka­na „emp­fin­den“

Sein neu­er Song „Tos­ka­na“ ist aus­schließ­lich posi­tiv gestimmt. Für Karpf ist die Regi­on näm­lich ein Syn­onym für „Glücks­mo­men­te“. „Ich habe in jün­ge­ren Jah­ren Ita­li­en viel bereist und das Lebens­ge­fühl der Frei­heit, Sorg­lo­sig­keit und Ruhe inten­siv ken­nen­ge­lernt. Die­se Din­ge soll auch das Lied wecken“, erzählt Karpf, der in Grif­fen und Kla­gen­furt lebt. Als Karpf im Som­mer zwei Stun­den lang von Bolo­gna Rich­tung Vene­dig im Stau stand, ent­stand der Lied­text. „Ich habe damals die Gitar­re genom­men und zu klim­pern begon­nen. Das gan­ze habe ich mit dem Han­dy auf­ge­nom­men. Daheim ange­kom­men, habe ich ein wenig wei­ter­ge­schrie­ben und dann war der Song fer­tig“, erzählt der 59-Jäh­ri­ge, der bei sei­nen Songs auch Unter­stüt­zung von Jür­gen Kul­mesch bekommt.

Ers­te musi­ka­li­sche Geh­ver­su­che

Sein Durch­bruch als Solo­künst­ler war die Kom­po­si­ti­on „Zwi­schen den Zei­len“ im Jahr 2017. Die ers­ten Geh­ver­su­che mach­te Karpf bei einem Lite­ra­tur­wett­be­werb im heu­ti­gen Alpen-Adria Gym­na­si­um in Völ­ker­markt. „Mit dem ein­ge­reich­ten Lied­text habe ich den Wett­be­werb gewon­nen. Dann ist mein Deutsch­leh­rer auf mich zuge­kom­men und hat mich geför­dert“, erin­nert er sich an sei­ne Anfän­ge zurück. In sei­nen Jugend­jah­ren war er mit einer Band viel unter­wegs und spiel­te an vie­len Orten live. „Mit 18 Jah­ren habe ich mich völ­lig der Musik hin­ge­ge­ben. Bis heu­te sind mehr als 300 Lie­der ent­stan­den“, schmun­zelt Karpf. Seit jeher nimmt der Aus­tro­pop beim Song­wri­ter eine gro­ße Rol­le ein. Dem­entspre­chend bewegt war er nach einem stun­den­lan­gen Tref­fen und Aus­tausch mit dem bekann­ten Musik­pro­du­zen­ten Chris­ti­an Kolo­no­vits.

 

Wis­sens­wert

Nach sei­nen Alben „Still und Laut“ (2018) und „Wo’s hin­geht“ (2021) fin­det am 29. April 2023 die Prä­sen­ta­ti­on des drit­ten Solo-Albums „Wel­len­bre­cher“ von Peter Karpf im Casi­ne­um in Vel­den statt. Nach der Prä­sen­ta­ti­on sind Auf­trit­te in ganz Kärn­ten geplant.

18.09.2022 18:50 - Update am: 19.09.2022 15:37
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Sein Werk­zeug ist die Gitar­re Am vergangenen Mittwoch veröffentlichte Peter Karpf seinen neuen Song „Toskana“.

© Martin Zaunschirm