Klagenfurt
Verkauf des alten Hallenbads fixiert!
Der Verkauf bringt den Stadtwerken Klagenfurt neun Millionen Euro ein. Im Überblick: Wer ist der Käufer und was ist nun auf dem Areal geplant?
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Dass das alte Hallenbad in Klagenfurt verkauft ist, sickerte in den vergangenen Tagen bereits durch. Nun stehen auch Käufer und Kaufpreis fest: Die Stadtwerke Klagenfurt gaben heute in einer Aussendung bekannt, dass die Grazer Bietergemeinschaft HGS Bauträger GmbH und GWS Gemeinnützige Alpenländische Gesellschaft für Wohnungsbau und Siedlungswesen mbH das komplette Areal inklusive des bestehenden Hallenbad-Gebäudes um neun Millionen Euro erwirbt und auch die Kosten für den Abriss trägt. Auf dem Grundstück soll ein Projekt in Anlehnung an den „Europan15“-Wettbewerb umgesetzt werden.
Chance für Stadtteil-Entwicklung
„Mit dem Verkauf des alten Hallenbades haben die Stadtwerke dieses Kapitel erfolgreich abgeschlossen. Es ist uns gelungenen, einen erfahrenen Partner zu finden, der mit der Umsetzung seiner Projekte für eine Bereicherung des Angebots in der Landeshauptstadt sorgen wird“, erklärt Stadtwerke-Vorstand Erwin Smole. Bürgermeister Christian Scheider fügt hinzu: „Das ist eine Chance, dass sich dieser Stadtteil nun weiterentwickeln kann.“
Innerstädtischer Wohnbau
Sowohl die Haring Group, zu der die HGS gehört, als auch die GWS können zahlreiche Referenzprojekte vorweisen. Die Geschäftsführer Dieter Johs (HGS) und Johannes Geiger (GWS) verraten: „Wir planen entsprechend den Anforderungen eines modernen innerstädtischen Wohnbaus ein zukunftsweisendes Projekt umzusetzen und legen dabei besonderes Augenmerk auf Ökologie und Nachhaltigkeit der Baumaterialien und Minimierung der Bodenversiegelung sowie attraktive Gestaltung der Grünanlagen.“ Die erforderlichen PKW-Abstellplätze sind großteils in einer Tiefgarage geplant, so dass die Wohnhausanlage weitestgehend verkehrsfrei und damit bewohnerfreundlich gehalten werden kann.
