Eröffnung
St. Pauler Gailbrücke wieder befahrbar!
Die St. Pauler Gailbrücke in St. Stefan im Gailtal wurde im Jahr 2018 durch das Sturmtief „Vaia“ so stark beschädigt, dass sie durch einen Neubau aus Stahlbeton ersetzt werden musste.
© Büro LR Gruber/Posch
Im Jahr 2018 zog das Sturmtief „Vaia“ über Kärnten hinweg und richtete Schäden in Millionenhöhe an. Vor allem das ländliche Wegenetz war davon stark betroffen, unter anderem wurde die St. Pauler Gailbrücke in St. Stefan im Gailtal beschädigt. Die Schäden waren so massiv, dass die Brücke abgerissen und durch einen Neubau aus Stahlbeton ersetzt werden musste. Auch die Widerlager der Brücke waren zu erneuern.
Ländliche Infrastruktur
Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit sind die Arbeiten nun abgeschlossen und die knapp 70 Meter lange Brücke ist wieder sicher befahrbar. Heute erfolgte im Beisein von Landesrat und Agrarreferent Martin Gruber, Landesrat und Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner sowie Bürgermeister Ronny Rull die offizielle Eröffnung. „Ob Vaia oder vor Kurzem erst die Unwetter im Gegendtal: Die Sanierungen von Katastrophenschäden im ländlichen Wegenetz nehmen zu und stellen die Agrartechnik vor große Herausforderungen. Schließlich gilt es, die ländliche Infrastruktur so rasch wie möglich wieder befahrbar zu machen und dafür zu sorgen, dass die Menschen in den Regionen mobil bleiben“, betonte der für das ländliche Wegenetz zuständige Landesrat Gruber.
Kurze Wege
Die Gailbrücke ist dafür ein gutes Beispiel. „Weil sie für viele Landwirte die einzige Möglichkeit ist, um auf kurzem Weg zu ihren landwirtschaftlichen Flächen zu gelangen“, fügte Gruber hinzu. Dem pflichtete Landesrat Fellner bei: „Eine funktionierende Infrastruktur ist für alle Gemeinden im Land sowie deren Bewohner immens wichtig. Deswegen bin ich sehr froh darüber, dass die Sanierungsarbeiten nach fast vier Jahren abgeschlossen sind und die Gailbrücke nunmehr wieder sicher befahrbar ist.“
Die Baumaßnahmen in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro wurden mit Mitteln aus dem Katastrophenfonds (600.000 Euro), dem Agrarreferat des Landes (420.000 Euro) und Gemeindemitteln (180.000 Euro) finanziert.

