Adriana
„Nimm die Maske ab, zeig’ dein wahres Ich“
Mit ihrer neuen Single hält Sängerin Adriana aus Villach der Gesellschaft einen Spiegel vor, der eine Maske zeigt, die es abzunehmen gilt. Sie erklärt, welche Botschaft hinter dem Titel „Maske“ steckt.
© Die Fotomanufaktur
Zu sich selbst zu stehen. So zu sein, wie man eben ist. Sich selbst so zu lieben, wie man eben ist. All das sind keine unbekannten Themen für Adriana. Immerhin machte sie mit ihrer zweiten Single „Size Zero“ bereits auf das Thema „Selbstliebe“ aufmerksam und setzte sich aktiv gegen Bodyshaming ein („KLiCK Kärnten“ berichtete).
Zu (vermeintlichen) Fehlern stehen
„Nimm die Maske ab, zeig’ dein wahres Ich“ lautet eine aussagekräftige Textzeile der neuen Single („Maske“) der Villacherin, die es der Liebe wegen ins Burgenland verschlug. „Ich finde, wir sollten alle unsere Masken, die wir so im Alltag tragen, ablegen und endlich wir selbst sein dürfen. Wir sollten alle zu unseren vermeintlichen Fehlern stehen. Denn wenn man genau hinschaut, sind es ja gar keine Fehler, sondern Special Effects“, schmunzelt die 31-Jährige.
Gedanke „generalüberholt“
Bekommt die gebürtige Villacherin die Frage nach ihrer Vergangenheit gestellt, antwortet sie stets: „Hätte mich jemand vor drei Jahren gefragt, ob ich mich auf die Bühne stellen und singen möchte, hätte ich verneint. Ich hätte mich das einfach nicht getraut, weil ich ein falsches Bild in meinem Kopf eingebrannt hatte. Ein Bild, dass eine Sängerin schlank und quasi makellos sein muss.“ Diesen Gedanken konnte Adriana mittlerweile, wie sie es formuliert, generalüberholen. „Und allen Kritikern das Gegenteil beweisen. Man kann alles schaffen, ganz egal wie viele Kurven man hat oder eben nicht hat. Solange wir uns nicht selbst im Weg stehen, weil wir Ansprüchen anderer mehr genügen wollen, als unseren eigenen, können wir alles schaffen. Das muss endlich mal in die Köpfe der Menschen – vor allem der jungen Frauen“, fasst die Sängerin zusammen.
Ihre neue Single ist auf allen Download- und Streaming-Portalen erhältlich.
