Martinigansl

Gansl am und vom Berg

Alle Jahre wieder kommt im Landgasthof „Reid’nwirt“ in Retschitz bei St. Urban das Martinigansl auf den Tisch.

Gansl am und vom Berg Die Wirte Irmgard und Karl Liebetegger mit „Ganslbäuerin“ Herta Taferner (von links)

© kope

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Das Mot­to beim „Reid’nwirt“ lau­tet „Gansl am und vom Berg“. Vom Berg des­halb, weil die Wei­den­gän­se vom Lindl­hof aus dem Lavant­tal kom­men. Dort wer­den sie auf 780 Metern See­hö­he von den Geflü­gel­bau­ern Her­ta und Johann Tafer­ner auf den weit­läu­fi­gen Wei­den auf­ge­zo­gen. „Die Gän­se kön­nen wie Kühe das Gras gut ver­wer­ten. Sie holen dabei die Nähr­stof­fe her­aus. Zusätz­lich wer­den die Tie­re mit Mais, Wei­zen und gen­tech­nik­frei­em Soja gefüt­tert“, ver­rät der Land­wirt. Somit errei­chen die Wei­de­gän­se ein Gewicht von 5,5 bis acht Kilo­gramm. Ver­zehrt wer­den die Gän­se unter ande­rem in Ret­s­chitz (unter­halb der Simon­hö­he) beim „Reid’nwirt“.

Auf­takt mit Bock­bier-Anstich

Die Gerich­te rund um das Mar­ti­nig­ansl haben im Land­gast­hof „Reid’nwirt“ bei St. Urban eine lan­ge Tra­di­ti­on. „Wir set­zen auf die Qua­li­tät der Wei­den­gän­se vom Lindl­hof. Da wis­sen wir, sie kom­men vom Berg und wer­den natür­lich auf­ge­zo­gen“, erzählt Wir­tin Irm­gard Lie­bet­eg­ger. Rot­kraut, Maro­ni und Sem­mel­knö­del sind die typi­schen Bei­la­gen für das Gansl. Für die dazu pas­sen­den Wei­ne sor­gen Som­me­lier Karl Lie­bet­eg­ger und die Weina­gen­tur Jor­dan. Zum Gans­lauf­takt am kom­men­den Sams­tag (22. Okto­ber 2022) erfolgt um 11 Uhr auch ein „Rubin Bockbier“-Anstich der Hirter Braue­rei. „Vol­te & Vol­te“ sor­gen für die zünf­ti­ge Musik.

Ter­min: 22. Okto­ber bis 13. Novem­ber 2022, täg­lich ab 11 Uhr

19.10.2022 05:00
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Gansl am und vom Berg Die Wirte Irmgard und Karl Liebetegger mit „Ganslbäuerin“ Herta Taferner (von links)

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