Deutsche Bundesliga
Feldkirchner steigt mit Werder Bremen ab
Am vergangenen Samstag flossen in Bremen die Tränen. Nach 41 Jahren muss Werder Bremen wieder den Gang in die 2. Deutsche Bundesliga antreten. Mittendrin ist der Feldkirchner Athletiktrainer Günther Stoxreiter (40), der seit 2016 beim Verein an der Weser arbeitet. Stoxreiter im Interview mit „KLiCK Kärnten“.
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KLiCK Kärnten: Beschreiben Sie die Emotionen nach der entscheidenden 2:4‑Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach und dem damit verbundenen Abstieg in die 2. Bundesliga.
Günther Stoxreiter: Nach dem Schlusspfiff herrschte Schockstarre, danach sind sehr viele Tränen geflossen. Es war ein schwarzer Tag in der Vereinsgeschichte von Werder Bremen.
Wie kam es zum Abstieg?
Der Abstieg hat sich bereits in den letzten Jahren abgezeichnet. In der abgelaufenen Saison hat es nicht mehr gereicht. Bis zur 24. Runde hatten wir 30 Punkte auf dem Konto. Danach haben wir zehn Runden nicht mehr gewonnen. Das war schließlich am Ende des Tages zu wenig.
Ist man jetzt auf der Suche nach den Schuldigen?
Wir haben es zusammen verbockt. Die Trainer und damit auch ich müssen unsere Saison-Analysen abgeben. Dann wird man weiter schauen.
Werden Sie als Athletiktrainer bleiben?
Mein Vertrag läuft noch für ein Jahr und der ist ligaunabhängig. Von Sport-Geschäftsführer Frank Baumann kamen bereits Signale, dass der Verein mich behalten will.
Gibt es für Sie einen langfristigen Plan?
Langfristig kann man als Trainer im Fußball nicht planen. Wichtig ist, dass man auch in solchen Phasen lernen kann.
Wie soll es nun im Verein weitergehen?
Hier startet man die Mission Wiederaufstieg. Das wird nicht leicht sein, wenn man sieht, welche Kaliber in der 2. Bundesliga auf Werder warten. Mit HSV, Schalke 04 oder Fortuna Düsseldorf warten unangenehme Gegner auf uns.
Wann geht es wieder los?
Das Training wird am 18. Juni mit einem neuen Trainerteam gestartet.
Wann gibt es wieder einen Heimatbesuch?
Auf jeden Fall in den nächsten Tagen. Da freue ich mich darauf, meine Freunde vom SV Feldkirchen wiederzusehen. In Bremen fehlen mir die Kärntner Küche und das gute Klima.