Gesundheit
FH Kärnten nimmt Vorreiterrolle in Österreich ein
Die Fachhochschule Kärnten beginnt mit dem Aufbau eines „Studentischen Gesundheitsmanagements“ und schafft damit Rahmenbedingungen, die ein gesundes und erfolgreiches Studieren nachhaltig fördern.
© Helge Bauer
Die Fachhochschule Kärnten (FH) reagiert nicht nur auf die steigenden psychischen und physischen Belastungen bei Studierenden durch die Covid-19-Pandemie, sondern möchte auch nachhaltig die Gesundheit, das Wohlbefinden, die Studierfähigkeit und die Kompetenzen der Studierenden fördern. Deshalb wurde zu Semesterbeginn ein „Student Support Center“ zur Verankerung von „Studentischem Gesundheitsmanagement“ und psychosozialer Beratung im Speziellen eröffnet.
Als erste österreichische Hochschule
„Wir sind stolz darauf, dass es uns als erste österreichische Hochschule gelungen ist, so ein Leuchtturmprojekt auf den Weg zu bringen, das Studierende in den Mittelpunkt stellt. Nun geht es darum, den Worten Taten folgen zu lassen und auf dem 2021 erreichten Exzellenz-Status beim ‚Corporate Health‘-Award für Studentisches Gesundheitsmanagement aufzubauen“, betont Vizerektorin Angelika Mitterbacher.
Anlaufstelle in Krisensituationen
Dem „Student Support Center“ sind die zwei Schwerpunkte „Systematischer Aufbau eines Studentischen Gesundheitsmanagements“ und „Erste Anlaufstelle für Studierende in Krisen“ zuzuordnen. Im Rahmen des Gesundheitsmanagements werden Strukturen und Maßnahmen zur nachhaltigen Förderung und Sicherung der biopsychosozialen Gesundheit der Studierenden aufgebaut und durchgeführt. „Mit dem Aufbau haben wir die Chance, eine gesundheitsförderliche Lernumgebung für die Studierenden zu schaffen. Im gesamten Prozess ist ein enger Kontakt zu den Studierenden wichtig, denn sie wissen am besten, was sie benötigen, um gesund und erfolgreich studieren zu können“, weiß Andrea Limarutti, Verantwortliche für den Aufbau des „Studentischen Gesundheitsmanagements“.
Professionelle und vertrauliche Anlaufstelle
Für Studierende mit hochschulischen oder privaten Problemen und Konflikten bietet das „Student Support Center“ eine professionelle und vertrauliche Anlaufstelle. Diese soll bei der Bewältigung akuter Krisensituationen und bei herausfordernden Situationen im Studienleben unterstützen und bei Bedarf zielgerichtet an Experten und Einrichtungen außerhalb der FH Kärnten weitervermitteln. Für den Erfolg des „Student Support Centers“ ist, neben der Einbindung von den Studierenden, auch der Einbezug und die Vernetzung aller relevanten Bereiche, wie beispielsweise dem betrieblichen Gesundheitsmanagement der FH Kärnten und Akteuren innerhalb der FH Kärnten, maßgeblich. So kommt die FH Kärnten dem Ziel, eine „ganzheitliche gesundheitsfördernden Hochschule“ zu werden, Schritt für Schritt näher.
„Das Thema Gesundheit hat gerade in letzter Zeit noch mehr an Relevanz gewonnen. Wir freuen uns darüber, mit der Einführung des ‚Student Support Centers‘ einen gesunden Arbeits- und Studienraum für unsere Studierenden schaffen zu können“, betont FH-Geschäftsführer Siegfried Spanz.