Gesunde Lebensweise

Aus­zeich­nung für Jugend­zen­tren

Für ihr Engagement, jungen Menschen Gesundheitskompetenz zu vermitteln, erhielten vier Kärntner Jugendzentren ein Zertifikat vom Gesundheitsminister.

Aus­zeich­nung für Jugend­zen­tren Jugendzentrumsleiterin Silvia Vrzak (Zweite von links) und Margit Granig vom „NETZ:werk offene Jugendarbeit Kärnten“ (Dritte von links) erhielten von Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm sowie Gesundheits- und Sozialminister Johannes Rauch (rechts) Plakette und Urkunde.

© BKA/Melicharek

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Wie bringt man Jugend­li­chen einen gesun­den Lebens­stil bei? Natür­lich gehö­ren Wis­sens­ver­mitt­lung, Koch­work­shops und sport­li­che Akti­vi­tä­ten in frei­er Natur dazu. Aber viel wir­kungs­vol­ler ist es, ihnen gesund­heits­kom­pe­ten­tes Han­deln vor­zu­le­ben. Wenn das zu Hau­se nicht gelingt, kön­nen zum Bei­spiel Ein­rich­tun­gen der offe­nen Jugend­ar­beit etwas bewe­gen. In Kärn­ten erhiel­ten vier Ver­ei­ne und Orga­ni­sa­tio­nen ein Zer­ti­fi­kat für „Gesund­heits­kom­pe­ten­te offe­ne Jugend­ar­beit“: Der „Youth Point Don Bosco Sie­ben­hü­gel“ erhielt sie bereits zum zwei­ten Mal, neu aus­ge­zeich­net wur­den der „Youth Point St. Ruprecht“ in Kla­gen­furt, „Equa­liZ“ in Kla­gen­furt und „JUSE“ in Spit­tal.

Jugend­ar­bei­ter sind Vor­bil­der

Außer­schu­li­sche Jugend­ein­rich­tun­gen wie die­se bie­ten nicht nur frei zugäng­li­che Frei­zeit- und Bil­dungs­an­ge­bo­te für jun­ge Men­schen. „Die Jugend­ar­bei­te­rin­nen und Jugend­ar­bei­ter sind wich­ti­ge, außer­fa­mi­liä­re Bezugs­per­so­nen. Sie bau­en ver­trau­ens­vol­le Bezie­hun­gen auf und ste­hen als Vor­bil­der zur Ver­fü­gung“, sagt Mar­git Gra­nig vom „NETZ:werk offe­ne Jugend­ar­beit“. Wenn Mäd­chen und Bur­schen Fra­gen zu bestimm­ten The­men haben, ist es nicht immer ziel­füh­rend, wenn sie sich im Inter­net infor­mie­ren. In den Jugend­zen­tren fin­den sie kom­pe­ten­te und ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Ansprech­per­so­nen.

Bes­ser reden als goo­geln

Jugend­zen­trums­lei­te­rin Sil­via Vrzak sieht ihren „Youth Point Don Bosco Sie­ben­hü­gel“ als frei zugäng­li­che Infor­ma­ti­ons­dreh­schei­be für Jugend­li­che aller Alters­grup­pen: „Wir leis­ten Auf­klä­rungs­ar­beit für The­men, die sie sonst goo­geln wür­den. In Bezug auf Gesund­heit ver­an­stal­ten wir Quiz-Nach­mit­ta­ge, wir bie­ten sexu­al­päd­ago­gi­sche Work­shops, wir haben einen Kräu­ter­gar­ten ange­legt, wir kochen gemein­sam und brin­gen den Mäd­chen und Bur­schen bei, dass man auch aus schrum­pe­li­gen Äpfeln noch ein gutes Apfel­mus zube­rei­ten kann.“

Anzei­ge
Öster­reich­weit wur­den im Bun­des­kanz­ler­amt 13 Ein­rich­tun­gen für ihre gesund­heits­kom­pe­ten­te offe­ne Jugend­ar­beit aus­ge­zeich­net.
© BKA/Melicharek

Rund­um gesund

Für das Vor­zei­ge­pro­jekt „Ich gönn‘ mir was“ wur­de der Youth Point im Jahr 2019 mit dem Gesund­heits­preis der Stadt Kla­gen­furt aus­ge­zeich­net. Vrzak: „Es ging dar­um, die jun­gen Men­schen in ihrer Selbst­wahr­neh­mung zu sen­si­bi­li­sie­ren. Damit sie Anzei­chen von Über­for­de­rung recht­zei­tig erken­nen und ler­nen, ihre indi­vi­du­el­len Gren­zen zu wah­ren und dafür ein­zu­ste­hen.“ Gesund­heit hat nicht nur mit kör­per­li­chem, son­dern auch mit psy­chi­schem Wohl­be­fin­den zu tun. Und mit umwelt­be­wuss­tem und nach­hal­ti­gem Han­deln.

Jugend will­kom­men!

Kärn­ten­weit gibt es 34 Jugend­zen­tren und Jugend­treffs. Vier davon sind als gesund­heits­kom­pe­ten­te Ein­rich­tung zer­ti­fi­ziert. Wei­te­re befin­den sich gera­de im Pro­zess, um die­se Aus­zeich­nung zu erhal­ten. In den Jugend­zen­tren sind alle jun­gen Men­schen jeder­zeit will­kom­men.

04.12.2022 15:12
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Aus­zeich­nung für Jugend­zen­tren Jugendzentrumsleiterin Silvia Vrzak (Zweite von links) und Margit Granig vom „NETZ:werk offene Jugendarbeit Kärnten“ (Dritte von links) erhielten von Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm sowie Gesundheits- und Sozialminister Johannes Rauch (rechts) Plakette und Urkunde.

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