Claudia Röck
Der bunte Pralinengruß zu Weihnachten
In der Konditorei Hahn auf dem Unteren Platz in St. Veit hat Claudia Röck alle Hände voll zu tun. Ihre ausgefallenen Pralinen sind das ideale Weihnachtsgeschenk für Naschkatzen. Damit überzeugte sie auch beim letzten Konditoren-Wettbewerb und gewann die Goldmedaille.
Eigentlich sollte sie ja Bäckerin werden. „Wegen meiner Größe habe ich aber nicht die oberste Etage im Backofen erreicht. Deshalb hat der damalige Meisterbäcker gemeint, ich soll mit der Konditorlehre beginnen – dann sehen wir weiter“, lacht Konditormeisterin Claudia Röck. Eines sei vorweg verraten: Die Körpergröße war kein Hindernis für ihre „süße“ Karriere.
Aufwand machte sich bezahlt
Und so kam es, dass die Kraigerin vor 13 Jahren mit ihrem Mann Fabian die Konditorei Hahn auf dem Unteren Platz in St. Veit übernahm. Aktuell arbeiten in der Backstube zwei Lehrlinge und eine Gesellin, zwei Mädels sind im Service zu finden. Das Pralinen-Sortiment umfasst mittlerweile 20 süße Sorten und im nächsten Jahr sollen vier weitere Leckereien hinzukommen. Die kleinen Köstlichkeiten schmecken ausgezeichnet und sind zum Teil wahre Kunstwerke. Alle werden von Röck aufwendig per Hand bemalt und gebrusht. Und das kommt an: Beim letzten Konditoren-Bewerb gewann Röck mit ihren Pralinen unter 150 Einreichungen die Goldmedaille. „Das war eine tolle Bestätigung“, sagt Röck. Ihre großen Vorbilder? Kate Weiser und Antonio Bachour aus den Vereinigten Staaten.
Familie als „Vorkoster“
„Die Idee für meine Pralinen ist vor mittlerweile vier Jahren entstanden, als in meiner Karenz kreative Langeweile aufgekommen ist“, berichtet die 38-Jährige. Bis die Köstlichkeiten den eigenen Ansprüchen entsprachen, wurde bis spät abends geübt und immer wieder aufs Neue gefeilt. Als „Vorkoster“ mussten die eigenen Familienmitglieder herhalten. „Sie sind echte Schleckermäuler und hatten damit keine Probleme“, schmunzelt Röck. Ein Geheimtipp abseits der Pralinen? Auch Haustorte, Schokomousse und das Haselnusskrokant sind bei den Kunden sehr gefragt.
Durchbruch kam mit Pandemie
In der Corona-Pandemie musste man sich um neue Vertriebswege bemühen. „Die Kundschaft ist ja weniger ins Geschäft gekommen, also haben wir an unserem Online-Shop gebastelt“, sagt die Mutter eines fünfjährigen Sohns, für die aufgeben nie eine Option war. Die Beharrlichkeit zahlte sich aus. Gerade zu Weihnachten ist die Auftragslage enorm. „Viele schenken gern etwas Besonderes, dass man nicht alle Tage hat und da kommen unsere Pralinen gerade recht“, begründet Röck.
Weihnachtszeit ist Hochsaison
Der Dezember ist der umsatzstärkste Monat. Da muss schon mal ein freier Tag herhalten, gilt es doch täglich, Adventkalender, Kekse und Glücksbringer zu produzieren. Das Feedback der Kunden motiviert die Konditormeisterin weiterhin. „Vor kurzem hat eine Kundin wieder unsere Kekse gelobt. Sie hat gemeint, das muss auch mal gesagt werden, denn die Leute heutzutage jammern nur noch“, erzählt Röck. Die Freizeit gehört der Familie und dem fünfjährigen Sohn.
Wer noch nicht das perfekte Weihnachtsgeschenk hat, kann auf der Website von Claudia Röck fündig werden.
- Nicht nur schön anzusehen, die Pralinen von Claudia Röck schmecken auch ausgezeichnet.
- Aktuell umfasst das Pralinen-Sortiment von Claudia Röck 20 Köstlichkeiten. Im neuen Jahr sollen vier weitere Sorten hinzukommen.
- Die Pralinen entstehen in Handarbeit.
- Die bunte Pralinen-Vielfalt von Claudia Röck ist ein ideales Weihnachtsgeschenk.
- Die Pralinen werden per Hand bemalt …
- … und gebrusht.




