Ernst Bauer
Dieser Reiseleiter blieb in Klagenfurt hängen!
Er war schon vieles: Hotelfachkraft, „Ballmutter“, aber am liebsten ist Ernst Bauer Reiseleiter. In dieser Funktion trieb es ihn schon um die halbe Welt. Nach vielen Jahren auf Reisen zog den 51-Jährigen das Heimweh nach Klagenfurt. Hier zeigt er den Bewohnern jetzt die Schönheiten und Geheimnisse der Stadt.
„Die Liebe zu Geschichte, Kunstgeschichte und zur Musik hat meine Oma in frühester Kindheit in mir geweckt“, erzählt der Klagenfurter, den man seine Wurzeln heute aufgrund des typisch deutschen Akzents nicht mehr vermutet. „Nach der Schule besuchte ich die Handelsakademie und bin dann in die Hotelerie eingestiegen, wo ich mich schnell veränderte“.
17 Jahre auf Reisen
Die ersten Sporen im Beruf verdiente sich der heute 51-Jährige in Velden. „Dann ging die Reise weiter nach Wien, wo er bei einem großen Reiseveranstalter anheuerte. 17 Jahre lang war er im Ausland unterwegs: mehrere Jahre in der Türkei, Griechenland und dann viele, viele Jahre in Spanien, „meine zweite Heimat“ strahlt der Weltenbummler. Der positive Nebeneffekt, mittlerweile spricht der gebürtige Klagenfurter fünf Sprachen.
„Kärnten gibt´s lei ans“
Vor zehn Jahren ist Bauer wieder in die alte Heimat zurückgekehrt und konnte eines von seinen zahlreichen Reisen mitnehmen: „Es ist überall schön, aber Kärnten gibt´s lei ans und für mich ist es hier am schönsten: Der vielseitige Kulturraum, die freundlichen Menschen, die prachtvolle Landschaft, die Seen, aber auch die Nähe zum Meer. Was sollte man hier schon vermissen“, fragt der Reiseleiter, der den Klagenfurtern ihre Kultur näherbringen will.
Die Geheimnisse Klagenfurts
Wie beispielsweise die Geheimnisse des Wappensaals, oder sie Sammlung Maria Annas. Diese Kunstsammlung der Erzherzogin von Österreich und Tochter Kaiserin Maria Theresias kann man heute im Konvent der Elisabethinen bestaunen. Hier bietet Bauer übrigens auch morgen, Donnerstag, seine nächste City-Tour an. Um telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer: 0699 1105 44 99 wird erbeten. Auch in Locations, wo man als Normalbürger sonst nicht so leicht hinkommt, verschlägt es Bauer als Reiseleiter: Schloss Ebenthal, Tentschach, Emmersdorf, Eberstein und viele weitere.
„Keine Jahreszahlen runterleiern!“
Sein wichtigster Grundsatz ist: „nur nicht zu viele Jahreszahlen herunterleiern!“, lacht Bauer, der trotzdem aber einen Überblick über die Jahrhunderte geben möchte. Wichtig ist, dass man den Gästen beschreibt, was sie zu sehen bekommen. Dann heißt es, geschichtlichen Zusammenhänge herstellen und Lust auf „mehr“ zu machen. Eine gesunde Portion Humor darf keinesfalls fehlen. „Es soll auch gelacht werden“. Auch für den Dom zu Klagenfurt kann sich Bauer begeistern. Ein tolles Bauwerk mit einer packenden Geschichte im Hintergrund. „Hier arbeiten wir gerade an einer Tour inklusive Orgelbegleitmusik“. Die Details dazu werden noch nicht verraten.
Revival des Stadtballs?
Auch den Klagenfurter Stadtball hat Bauer vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Seit der Corona-Pandemie konnte er aber nicht mehr umgesetzt werden. „Ich würde aber schon gern wieder einen Ball für die Stadt veranstalten“, sagt Bauer: „Manchmal waren es ja bis zu 200 Personen, die mit mir am Neuen Platz die Quadrille getanzt haben. „Sowas hat es in Klagenfurt vorher nie gegeben. Das möchte ich unbedingt wieder einmal organisieren“. Auch auf Schloss Moosburg trifft man den geselligen Reiseleiter. Im Sommer werden neben Veranstaltungen, Hofkonzerten, Ausstellungen auch Picknicks auf der Schlosswiese angeboten. Auf Vorbestellung wird alles hergerichtet: Decke, Kissen, Picknickkorb. „Nur auf den Verlobungsring muss man selber denken!“. Infos gibt es auch auf seiner Webseite: Intempo.
- Ernst Bauer zeigt Interessierten die Schönheiten und Geheimnisse Klagenfurts.
- Auch eine geführte Bustour nach Triest kann man bei Ernst Bauer buchen.
- In der Kärntner Landeshauptstadt gibt es noch viel zu entdecken.
- Auch im Klagenfurter Dom gibt es viel zu entdecken.



