Wohnungen & Wohnverbund
Betreutes Wohnprojekt in Ferlach vor Start
In Ferlach gibt es ein neues Projekt neben dem Altenwohnheim: Es entstehen betreubare Wohnungen für Ältere und ein Wohnverbund für Menschen mit Beeinträchtigungen.
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In der nächsten Sitzung der Kärntner Landesregierung am kommenden Dienstag wird Wohnbau-Referentin Gaby Schaunig einen Förderantrag für ein neues Wohnprojekt in Ferlach einbringen. Es geht um den Bau von 22 geförderten Wohnungen der Bauvereinigung “Fortschritt” neben dem Ferlacher Altenwohnheim. 19 Wohnungen sind als “betreutes Wohnen” für ältere Personen geplant, drei Einheiten werden zu einem Wohnverbund für Menschen mit Beeinträchtigungen zusammengefasst. Das Projekt verursacht Kosten von rund 3,2 Millionen Euro.
Soziale Kontakte durch betreutes Wohnen
Das Vorhaben begrüßt auch Sozialreferentin Beate Prettner: “Betreutes Wohnen wird in den kommenden Jahren aufgrund der älter werdenden Bevölkerung zusehends an Bedeutung gewinnen: Immer mehr ältere Menschen leben alleine, benötigen aber nicht nur soziale Kontakte, sondern auch da und dort ein Unterstützungsangebot. Oft genügt es, dass sie die Gewissheit haben, sich an jemanden wenden zu können, der sofort zur Stelle ist – das gibt Sicherheit und macht sorgenfrei.”
Leistungen des Heimes für Mieter
Der Sozialhilfeverband Klagenfurt, der auch das Altenwohnheim betreibt, war bei der Projekt-Erstellung eingebunden. Mieter in den betreubaren Wohnungen werden auch Leistungen des Heimes in Anspruch nehmen können (z. B. Animation, Mahlzeiten, Tagesstätte, Rufbereitschaft).
Ausbau von betreutem Wohnen
Kärnten verfügt über einen Bedarfs- und Entwicklungsplan Pflege 2030. Demnach soll betreutes Wohnen ausgebaut werden. Prettner: “Aktuell verfügen wir in Kärnten über 227 Wohneinheiten mit Alltagsmanagern. Wir sprechen hier nur von gemeinnützigen Trägern, die vom Land gefördert werden. Dazu kommen noch die Angebote von privaten Anbietern.” Betreute Wohnanlagen entstehen derzeit nicht nur in Ferlach, sondern auch in Finkenstein, Klein St. Paul, St. Andrä und Klagenfurt.