Güterzug-Kollision

7.500 Ton­nen ver­un­rei­nig­tes Erd­reich ent­sorgt

Nach der Kollision zweier Güterzüge in Fürnitz muss kontaminiertes Erdreich abgetragen werden. Die Sanierungsarbeiten schreiten zügig voran. Nächste Woche sollen sie abgeschlossen sein.

7.500 Ton­nen ver­un­rei­nig­tes Erd­reich ent­sorgt Die Feuerwehr war nach der Kollision in Fürnitz im Großeinsatz.

© Hauptfeuerwache Villach

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Am 20. Jän­ner 2023 kol­li­dier­ten zwei Güter­zü­ge in Für­nitz. An der Unglück­stel­le sol­len aus den beschä­dig­ten Wag­gons bis zu 80.000 Liter Kero­sin aus­ge­tre­ten sein. Durch das Mine­ral­öl­pro­dukt wur­de das Erd­reich kon­ta­mi­niert und muss im Rah­men von Sanie­rungs­maß­nah­men abge­tra­gen wer­den.

7.500 Ton­nen ent­sorgt

Die Arbei­ten schrei­ten zügig vor­an, wie das Land Kärn­ten in einer Pres­se­aus­sendung berich­tet. Bis­her wur­den seit der Güter­zug-Kol­li­si­on 7.500 Ton­nen Mate­ri­al abge­tra­gen und ent­sorgt. Exper­ten der ÖBB rech­nen damit, dass in der kom­men­den Woche wei­te­re 4.500 Ton­nen ent­fernt wer­den. Die Gesamt­men­ge wür­de in etwa 7.000 Kubik­me­tern Erd­reich ent­spre­chen.

Wie­der­auf­bau beginnt dem­nächst

Der Abtrans­port des ver­un­rei­nig­ten Erd­reichs erfolgt per LKW und auf der Schie­ne. “Wir gehen davon aus, dass die Aus­hub-Arbei­ten Ende nächs­ter Woche abge­schlos­sen wer­den kön­nen. Mit 20. Febru­ar 2023 soll mit dem Wie­der­auf­bau des Bahn­dam­mes begon­nen wer­den“, erklärt ÖBB-Spre­che­rin Rosan­na Zer­nat­to-Peschel und zeigt sich opti­mis­tisch, dass die Wie­der­her­stel­lung der ÖBB-Anla­gen bis Mit­te März abge­schlos­sen wer­den könn­ten.

Kero­sin­ge­ruch

Par­al­lel dazu wird an den Gra­bungs­stel­len das auf dem Grund­was­ser auf­schwim­men­de Kero­sin wei­ter abge­pumpt und meh­re­re Sperr­brun­nen zur Grund­was­ser­auf­be­rei­tung errich­tet. „Auf­grund der Bau­ar­bei­ten und des offen­lie­gen­den Grund­was­sers, könn­te kom­men­de Woche der Kero­sin­ge­ruch in unmit­tel­ba­rer Nähe des Area­les pha­sen­wei­se ver­stärkt wahr­nehm­bar sein“, sagt Gerd Kurath, Lei­ter des Lan­des­pres­se­diens­tes und ver­weist dar­auf, dass sämt­li­che Bau- und Sanie­rungs­maß­nah­men in enger Abspra­che mit den zustän­di­gen Exper­tin­nen und Exper­ten des Lan­des erfol­gen. „Die Daten aus dem Grund­was­ser-Moni­to­ring und dem Luft­gü­te­mess­con­tai­ner wer­den von den zustän­di­gen Exper­tin­nen und Exper­ten in den Behör­den lau­fend über­wacht“, ver­si­chert der Lei­ter des Lan­des­pres­se­diens­tes. Das Trink­was­ser sei nach der Güter­zug-Kol­li­si­on zu kei­nem Zeit­punkt gefähr­det gewe­sen.

 

 

17.02.2023 17:30 - Update am: 17.02.2023 17:39
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7.500 Ton­nen ver­un­rei­nig­tes Erd­reich ent­sorgt Die Feuerwehr war nach der Kollision in Fürnitz im Großeinsatz.

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