Investition
16 Millionen Euro für die FH Kärnten
Das Land Kärnten unterstützt die FH Kärnten mit einer Förderung von 16 Millionen Euro und stellt damit die Weichen für eine Zukunft, in der Bildung und Forschung im Mittelpunkt stehen.
© LPD Kärnten/Roland Holitzky
In der nahenden Regierungssitzung wird Landeshauptmann Peter Kaiser über die Bildungsprojekte an der FH Kärnten berichten. „Die FH hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt und stellt neben der Universität Klagenfurt, der Gustav Mahler Privatuniversität und der Pädagogischen Hochschule eine wichtige Säule im Bereich der tertiären Bildung in Kärnten da“, betont er. Das Land hat mit der FH Kärnten zwei Finanzierungs- und Leistungsvereinbarungen abgeschlossen: Die Förderung beträgt für 2023 16 Millionen Euro.
Forschungsvolumen verdreifacht
Derzeit sind 2.453 Studenten an den FH-Standorten inskribiert. Die FH führt im Wintersemester 2022/23 38 Studiengänge in den vier Studienbereichen Bauingenieurwesen und Architektur, Engineering und IT, Wirtschaft und Management sowie Gesundheit und Soziales. Davon werden 19 Bachelor- und 19 Masterstudiengänge angeboten. Mit diesem Sommersemester wird erstmals ein Kooperatives Doktoratsprogramm mit der MedUni Wien im medizinisch-technischen Bereich angeboten. Auch in der Forschung hat sich die FH sehr gut entwickelt. „Das Forschungsvolumen hat sich von 2,4 Millionen Euro auf rund acht Millionen Euro verdreifacht. Über 165 Forscher sind im FH Kärnten Research tätig.”
Sieben neue Lehrgänge
Ebenso die Eröffnung des Bildungs- und Innovationshubs Oberkärnten war ein Meilenstein „Der von der FH initiierte Bildungshub will mit seinen Partnern aus dem Bildungsbereich, der Verwaltung und Unternehmen, den Wirtschaftsstandort und die Zukunftsfähigkeit der Region durch maßgeschneiderte Bildungsangebote sichern“, erläutert der Landeshauptmann und verweist darauf, dass sieben Lehrgänge — Zukunftsgestaltung, Nachhaltigkeit, Holzbau, Führungskräfteentwicklung, Innovation im ländlichen Raum, digitales Bauen und digitales Marketing — in Vorbereitung sind und im kommenden Wintersemester starten sollen. Für das kommende Jahr wird eine Ausweitung dieses Projektes auf den Unterkärntner Raum angestrebt.
Gesundheitscampus am Klinikum-Gelände
Die Vorarbeiten für den Gesundheitscampus am Gelände des LKH Klagenfurts schreiten zügig voran. Der Architektur-Bewerb ist abgeschlossen und das Ergebnis wird demnächst präsentiert. „Mit dem neuen Gesundheitscampus sollen die positiven Synergien mit der KABEG aufgrund der Nähe stärker verschränkt und auch ein innovatives Ausbildungsangebot im Gesundheitsbereich geschaffen werden“, schließt Kaiser.
