„Lebenskunst Altern“
Künstlerische Lichtsäule in Seeboden übergeben
Das generationenübergreifende Projekt „Lebenskunst Altern“ wird fortgesetzt. In der Marktgemeinde Seeboden am Millstätter See steht nun eine Lichtsäule – als Symbol des Generationen-Dialogs.
© Büro LR Schaar
Als Symbol des Generationen-Dialogs steht in der Marktgemeinde Seeboden am Millstätter See seit vergangenem Freitag eine Lichtsäule, die im Rahmen des Projekts „Lebenskunst Altern – Begegnung der Generationen“ entstanden ist. „Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Generationen-Dialog, wirkt der Vereinsamung entgegen und stärkt das Miteinander in den Gemeinden“, erklärt Landesrätin Sara Schaar, Generationenreferentin des Landes Kärnten.
Kinder und Senioren
Diese Initiative wird mit dem Künstler Heimo Luxbacher in Kärntner Gemeinden gemeinsam mit Kindergärten, Schulen, Altenheimen und Seniorenorganisationen umgesetzt und bringt viele positive Effekte mit sich. Durch die Zusammenarbeit in den Kreativ-Workshops werden der Austausch zwischen der jungen und älteren Generation und das gegenseitige Verständnis gefördert.
Vom Sozialministerium ausgezeichnet
In den Workshops, in denen sich Kinder, Jugendliche und Senioren künstlerisch betätigen, finden gruppendynamische Prozesse statt. „Es werden Ideen aufgegriffen und gestalterisch umgesetzt. Wie man am aktuellen Beispiel in Seeboden sehen kann, wird die Umgebung künstlerisch bereichert“, sagt Schaar. Im April 2019 wurde das Projekt „Lebenskunst Altern“ sogar als „Best Practice“-Modell vom Sozialministerium ausgezeichnet.
Projekt auch in anderen Gemeinden
Die feierliche Übergabe der Lichtsäule in Seeboden fand am vergangenen Freitag statt. Dabei waren Bürgermeister Thomas Schäfauer und Künstler Heimo Luxbacher. Weitere gemeinsam gestaltete Lichtsäulen, die aufgrund der Covid-19-Pandemie noch nicht übergeben werden konnten, werden demnächst auch in den Gemeinden Friesach, Bleiburg und Eberndorf aufgestellt. „Es freut mich, dass wir mit diesem Projekt, das bis 2023 fortgeführt wird, aktiv etwas zur Förderung der Solidarität unter den Generationen beitragen können“, betont Schaar abschließend.