Fürnitz

Güter­zug-Unglück: Aus­brei­tung des Kero­sins über Grund­was­ser gebannt

Die Sofortmaßnahmen nach dem Güterzugunglück in Fürnitz waren erfolgreich. Die dauerhafte Sanierungsmaßnahmen am Areal wurden eingeleitet, die Daten aus dem Luftgüte-Messcontainer sind laut Experten unauffällig.

Güter­zug-Unglück: Aus­brei­tung des Kero­sins über Grund­was­ser gebannt Die Experten geben nach dem Zugunglück in Fürnitz Entwarnung: Die weitere Ausbreitung des Kerosins über das Grundwasser konnte gebannt werden.

© Bezirksfeuerwehrkommando/Warmuth

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„Eine wei­te­re Aus­brei­tung des Kero­sins über das Grund­was­ser konn­te gebannt wer­den“, fasst Gerd Kurath, Lei­ter des Lan­des­pres­se­diens­tes, die Ergeb­nis­se der heu­ti­gen Abstim­mungs­sit­zung, an der Exper­ten der zustän­di­gen Abtei­lun­gen des Lan­des, der ÖBB und der Bezirks­haupt­mann­schaft Vil­lach Land betei­ligt waren, zusam­men. Die Sofort­maß­nah­men, die unmit­tel­bar nach dem Unglück ein­ge­lei­te­ten wur­den, umfass­ten neben des Aus­hubs des kon­ta­mi­nier­ten Erd­reichs auch die Absau­gung des auf dem Grund­was­ser auf­schwim­men­den Kero­sins.

Fokus auf dau­er­haf­te Sanie­rung

Der Fokus wird nun auf dau­er­haf­te Sanie­rungs­maß­nah­men gelegt. „Die­se umfas­sen etwa eine Grund­was­ser-Fil­ter­an­la­ge, die von meh­re­ren Sperr­brun­nen gespeist wird“, sagt Kurath und ruft in Erin­ne­rung, dass die Daten des Luft­gü­te-Mess­con­tai­ners und des Grund­was­ser-Moni­to­rings per­ma­nent von den zustän­di­gen Behör­den über­wacht wer­den. „Auf­grund der Mess­rei­hen aus dem Luft­gü­te-Mess­con­tai­ner kann Ent­war­nung gege­ben wer­den. Jedoch könn­te der Kero­sin­ge­ruch bei bestimm­ten meteo­ro­lo­gi­schen Gege­ben­hei­ten punk­tu­ell wahr­ge­nom­men wer­den“, so Kurath.

Ber­gung ers­ter Loko­mo­ti­ve ange­lau­fen

Die Öster­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen (ÖBB) infor­mier­te in ihrem Sta­tus­be­richt, dass die Ber­gung der ers­ten Loko­mo­ti­ve ange­lau­fen ist. Der Auf­bau der Gleis­an­la­gen und der Bahn-Infra­struk­tur ver­läuft nach Zeit­plan. Die ÖBB rech­net, dass der Stre­cken­ab­schnitt mit 13. März in Betrieb genom­men wer­den kann.

80.000 Liter Kero­sin aus­ge­tre­ten

Bei dem Unfall am 20. Jän­ner 2023 waren zwei Güter­zü­ge kol­li­diert. An der Unglück­stel­le sol­len aus den beschä­dig­ten Wag­gons bis zu 80.000 Liter Kero­sin aus­ge­tre­ten sein. Durch das Mine­ral­öl­pro­dukt wur­de das Erd­reich kon­ta­mi­niert und das Grund­was­ser ver­un­rei­nigt. Das Trink­was­ser war zu kei­nem Zeit­punkt gefähr­det.

03.03.2023 19:00
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Güter­zug-Unglück: Aus­brei­tung des Kero­sins über Grund­was­ser gebannt Die Experten geben nach dem Zugunglück in Fürnitz Entwarnung: Die weitere Ausbreitung des Kerosins über das Grundwasser konnte gebannt werden.

© Bezirksfeuerwehrkommando/Warmuth