Facebook-Aktion

Täg­lich 10.000 Schrit­te durch die Fas­ten­zeit

Mit dem Fasten bereiten sich Christen auf Ostern vor. In der Zeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag soll man bekanntlich kürzertreten und auf unnötige Dinge verzichten. Christian Wallner hat sich dafür neue, sportliche Ziele, gesetzt. „KLiCK“-Kärnten hat ihn zum Interview gebeten.

Täg­lich 10.000 Schrit­te durch die Fas­ten­zeit Christian Wallner (links), Monika und Seppi Ess beim gemeinsamen Schritte zählen.

© Christian Wallner

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Kein Zucker oder kein Fleisch? Alko­hol oder Ziga­ret­ten weg­las­sen? Vie­le von uns ver­zich­ten in der Fas­ten­zeit auf bestimm­te Lebens- oder Genuss­mit­tel. Auch der Mar­ke­ting­lei­ter der pro­m­en­te Group Kärn­ten hat sich in den letz­ten Jah­ren immer wie­der etwas zur Fas­ten­zeit über­legt. „Ein­mal war es der Ver­zicht beim Essen, ein­mal das The­ma Abneh­men, heu­er woll­te ich die Bewe­gung in den Vor­der­grund stel­len“, sagt Wall­ner der selbst begeis­ter­ter Läu­fer und Spa­zier­gän­ger ist. „Ich gehe gern und oft zu Fuß, auch in die Arbeit“.

10.000 Schrit­te in der Fas­ten­zeit

Auf Face­book hat Wall­ner die Grup­pe „10.000 Schrit­te in der Fas­ten­zeit“ gegrün­det.  „Ich habe mir vor­ge­nom­men, gemein­sam mit maxi­mal 20 Leu­ten die­se Akti­on  durch­zu­füh­ren“. Und Inter­es­sier­te haben sich ganz schnell gemel­det. Bis zum Oster­mon­tag möch­te er täg­lich 10.000 Schrit­te absol­vie­ren. Natür­lich sind sport­li­che Betä­ti­gun­gen in der Grup­pe moti­vie­ren­der. „Wer in Bewe­gung bleibt, tut ja auch was Gutes für sei­ne See­le“, sagt er.

Face­book-Grup­pe moti­viert

Auf Face­book wer­den die Mistrei­ter täg­lich moti­viert, in Bewe­gung zu blei­ben: egal ob lau­fen, wan­dern oder spa­zie­ren. Am Abend wer­den die Sch­ritt­er­geb­nis­se gepos­tet, so moti­viert man sich selbst dazu. Jeder hat in den ins­ge­samt 45 Tagen nur ins­ge­samt drei Joker. Das heißt drei Mail darf man fau­len­zen und das Schritt­ziel ver­feh­len. „Im Prin­zip steht der Spaß im Vor­der­grund. Der Lohn liegt dar­in, dem Kör­per etwas Gutes getan zu haben und viel­leicht pur­zeln auch die Kilos“, schmun­zelt Wall­ner.

Vor­sicht: Sucht­ge­fahr!

“Ich neh­me an der Akti­on teil, weil ich es als lus­ti­ge Her­aus­for­de­rung sehe. Außer­dem ist es gut für die Gesund­heit. Vor allem wird man moti­viert, die Schrit­te auch wirk­lich zu errei­chen. Ein­fach eine super Sache”, sagt Moni­ka aus Moos­burg. „Chris­ti­an Wall­ner hat mit ein­ge­la­den, bei der Akti­on täg­lich ‚10.000 Schrit­te in der Fas­ten­zeit‘ mit­zu­ma­chen. Weil ich ohne­hin täg­lich aus­ge­dehn­te Spa­zier­gän­ge mache, habe ich zuge­sagt“.

“Schlecht­wet­ter gehört dazu”

Auch Volks­schau­spie­ler Sep­pi Ess aus Kla­gen­furt macht mit. Was er nicht bedacht hat: In den 45 Tagen in denen die Face­book-Akti­on läuft, kann es auch Schlecht­wet­ter geben. Es gibt Tage zwi­schen­durch an denen man ziem­lich beschäf­tigt war. „Plötz­lich kommt man drauf, dass einem noch 2.000 Schrit­te zum Erfolg feh­len“. Dann heißt es vor dem Abend­essen noch, Out­door-Klei­dung über­zie­hen und ab in die Natur. „Was einem am ers­ten Tag noch läs­tig ist, wird spä­tes­tens nach dem zehn­ten Tag zur Sucht!

 

13.03.2023 19:00
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Täg­lich 10.000 Schrit­te durch die Fas­ten­zeit Christian Wallner (links), Monika und Seppi Ess beim gemeinsamen Schritte zählen.

© Christian Wallner