Honig

Die Bie­nen flie­gen wie­der

Mit den Blüten erwachen auch die Bienen wieder. Obmann Helmut Strumberger vom „Carnica Bienenzuchtverein Eberndorf 1“ berichtet im „KLiCK Kärnten“-Gespräch über das Leben eines Imkers.

Imker Brigitte Husar, Obmann Helmut Strumberger, Stefanie Reinhart und Florian Rutter (von links) am Stand vom „Carnica Bienenzuchtverein Eberndorf 1“ beim Josefimarkt in Eberndorf.

© kope

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Vor sechs Jah­ren wur­de der „Car­ni­ca Bie­nen­zucht­ver­ein Ebern­dorf 1“ gegrün­det. Waren es anfangs fünf Ver­eins­mit­glie­der, so gehö­ren inzwi­schen 24 Ver­eins­mit­glie­der dem „Car­ni­ca Bie­nen­zucht­ver­ein Ebern­dorf 1“ an. Sie betreu­en in der Markt­ge­mein­de Ebern­dorf rund 160 Bie­nen­völ­ker. Obmann Hel­mut Strumber­ger bewirt­schaf­tet selbst als Ein­mann­be­trieb zwi­schen 80 und 100 Bie­nen­stö­cke.

So wird man Mit­glied

„Man muss zumin­dest ein Ebern­dor­fer sein, um unse­ren Ver­ein bei­tre­ten zu dür­fen. Die Bei­tritts­wer­ber müs­sen aller­dings nicht unbe­dingt Imker sein. Wich­tig ist, dass sie aus Freu­de zur Bie­ne mit­ma­chen wol­len“, erklärt Obmann Strumber­ger.

Die Prä­senz

Der „Car­ni­ca Bie­nen­zucht­ver­ein Ebern­dorf 1“ ist bei vier Groß­ver­an­stal­tun­gen in Ebern­dorf ver­tre­ten. „Da stel­len wir unse­re Ver­eins­hüt­ten auf, prä­sen­tie­ren, infor­mie­ren und ver­kau­fen dar­in unse­re Honig­pro­duk­te. Das nächs­te Mal sind wir beim Sala­mi­fest am 4. August prä­sent. Wei­te­re Fes­te sind der Fasching, der Jose­fi­markt und der Bau­ern­sil­ves­ter im Win­ter“, zählt der Imker auf.

Wenig Ver­lus­te

Mit der ers­ten Blü­ten­pracht wur­den die Bie­nen wie­der aktiv. „Ich habe zwar noch nicht alle Bie­nen­stö­cke aus­ge­win­tert, trotz­dem habe ich fest­ge­stellt, dass es den Bie­nen gut geht. Wir haben wenig Ver­lus­te und die Bie­nen sind stark. Das Wet­ter spielt dabei eine gro­ße Rol­le. Die Hasel­nuss hat schon geblüht und die ande­ren Sträu­cher und Blu­men zie­hen nach“, erzählt “Car­ni­ca-Imker” Hel­mut Strumber­ger.

Der Wald­ho­nig

Auch die Imker sind vom Kli­ma­wan­del betrof­fen. „Frü­her hat es die Faust­re­gel gege­ben, dass es alle sechs Jah­re einen Wald­ho­nig gege­ben hat. Das hat sich geän­dert. Außer­ge­wöhn­lich ist, dass es von 2004 bis 2015 jedes Jahr einen Wald­ho­nig gege­ben hat. Ich glau­be, das hat mit dem Kli­ma­wan­del zu tun“, berich­tet der Obmann.

Geschmack­sa­che

Wel­cher Honig ist bes­ser, der Blü­ten- oder Wald­ho­nig? Da hat Obmann Hel­mut Strumber­ger sei­ne eige­ne Mei­nung: „Ich will mich nicht in die Geschmä­cker der Honig­lieb­ha­ber ein­mi­schen. Ein rei­ner Blü­ten­ho­nig ist mei­ner Mei­nung nach wesent­lich aro­ma­ti­scher ist als ein rei­ner Sor­ten­ho­nig, weil er ein viel grö­ße­res Spek­trum hat“.

Flei­ßi­ge Bie­nen

Ein Bie­nen­volk mit 50 bis zu 80 tau­send Bie­nen bringt zwi­schen 15 und 25 Kilo­gramm Honig im Jahr. „In Spit­zen­jah­ren kön­nen es auch zwi­schen 30 und 35 kg wer­den. Tief­punk­te waren für mich die Jah­re 2012 und 2021 in denen ich kein Kilo­gramm Honig geern­tet habe“, sagt Hel­mut Strumber­ger.

 

21.03.2023 11:00 - Update am: 21.03.2023 11:05
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Imker Brigitte Husar, Obmann Helmut Strumberger, Stefanie Reinhart und Florian Rutter (von links) am Stand vom „Carnica Bienenzuchtverein Eberndorf 1“ beim Josefimarkt in Eberndorf.

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