Weltwassertag
Software macht das Wasser sicher
Heute (22. März) wird der Weltwassertag gefeiert. Er steht heute unter dem Titel „Gemeinsam schneller zum Ziel“. In Villacher wird eine spezielle Software genutzt, um den bewussten Umgang mit Trinkwasser und die Versorgungssicherheit zu sorgen.
© villach.at
Den Weltwassertag gibt es seit dem 22. März 1993, er wurde von den Vereinten Nationen eingeführt. Er soll in Zeiten des aktuellen Klimawandels und sinkender Grundwasserstände einmal mehr auf die Herausforderungen der Trinkwasserversorgung aufmerksam machen.
Moderne Software
Eine spezielle Software sorgt in Villach für die Sicherheit des Trinkwassers. „Wir in Villach sind in der glücklichen Lage, unter anderem durch unseren Hausberg, genügend Ressourcen zur Verfügung zu haben. Es ist unsere Aufgabe, das wertvollste aller Lebensmittel entsprechend zu schätzen und gut für die Infrastruktur zu sorgen“, erklärt Wasserreferent Stadtrat Erwin Baumann.
Zusammenarbeit
Die klimatischen Bedingungen haben sich verändert und führen Extremwetter-Ereignissen wie Überschwemmungen, Starkregen, Trockenheit oder Dürre. Dies beeinflusst den globalen und nationalen Wasserkreislauf. Der Weltwassertag soll die nationale und internationale Zusammenarbeit im Bereich Trinkwasser fördern.
Pflege der Leitungen
„Auch bei unserem guten Trinkwassernetz darf die regelmäßige Wartung nicht vernachlässigt werden“, betont Stadtrat Baumann. Dabei legt das Villacher Wasserwerk ihr Augenmerk auf die vorbeugende, zustandsorientierte Pflege des Leitungsnetzes. Mithilfe einer speziellen Hydraulik-Software wird bei einer Neuerrichtung oder dem Austausch von Rohren die Dimension und die Durchflussgeschwindigkeit überprüft. So können mögliche Risikofaktoren schnell erkannt und die Abdeckung des zukünftigen Wasserbedarfs vorausschauend geplant werden. Aktuell werden im Stadtgebiet von Villach Kalibrierungs-Messungen durchgeführt. Wasserreferent Stadtrat Erwin Baumann: „Diese Software und die Berechnungen helfen dem Wasserwerk, die Zukunft des Trinkwasserrohrnetzes optimal zu planen und so unser wertvolles Wasser zu schützen.“

