Gastronomie

Kath­rin rockt das „Hem­ma­st­überl“

In den schwierigen Corona-Zeiten hat die gelernte Gastronomin Kathrin Petjak aus Traundorf bei Globasnitz am 22. Mai 2021 das „Hemmastüberl“ auf 800 Meter Seehöhe in Globasnitz übernommen. „KLiCK Kärnten“ erzählte die Wirtin, wie es dazu kam.

Hemmastüberl "Hemmastüberl"- Wirtin Kathrin Petjak (rechts) mit ihrer Mutter und Köchin Anna Petjak.

© Kowal sen.

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Ein­mal ein eige­nes Lokal zu haben, war schon immer ein Traum der gelern­ten Restau­rant-Fach­frau Kath­rin Pet­jak. Bis vor zwei Jah­ren hat sie aller­dings noch als Team­lei­te­rin bei der Unter­kärnt­ner Fir­ma Mah­le gear­bei­tet. „Der Job war gut bezahlt, doch hat er mich nie rich­tig erfüllt. Ich arbei­te ger­ne mit Men­schen. Das Reden mit den Leu­ten und auch die Gau­di mit den Gäs­ten erfüllt mich“, erzählt die Jung­gas­tro­no­min.

Ein Stich durch das Herz

Das Eltern­haus von Kath­rin Pet­jak befin­det in Traun­dorf in der Gemein­de Glo­bas­nitz, rund zehn Minu­ten vom „Hem­ma­st­überl“ ent­fernt. „In der Coro­na­zeit bin ich spa­zie­ren gegan­gen und da habe ich unter­halb vom ‚Hem­ma­st­überl‘ das Schild ‚Zu ver­pach­ten‘ gese­hen. Da ist mir ein Stich durch das Herz gegan­gen und ich habe mir gesagt, das Lokal muss ich haben“, erin­nert sich Pet­jak.

Gro­ße Num­mer

Die Eltern die Schwes­ter von Kath­rin haben gezö­gert und gewarnt, „ob das nicht eine zu gro­ße Num­mer mich wäre. Ich konn­te sie über­zeu­gen und sie machen seit­dem mit und hel­fen mir, wo es nur geht. Mei­ne Mut­ter Anna Pet­jak steht seit­dem in der Küche und mein Vater macht The­ken­dienst und ist zugleich Haus­meis­ter.“

Leib & See­le

Den Schritt Wir­tin zu wer­den, hat die „Hemmastüberl“-Wirtin kei­ne Sekun­de bereut, „ich bin Wir­tin mit Leib und See­le“. Ver­än­dert wur­de am „Hem­ma­st­überl“, das als Jau­sen­sta­ti­on geführt wird, nicht viel. „Der klei­ne Holz­ofen bleibt im Gast­raum, er schafft im Win­ter für Wär­me und Gemüt­lich­keit. Im Moment sanie­ren wir die Ter­ras­se“, erzählt Kath­rin Pet­jak. Im Som­mer gibt es an den Sams­ta­gen einen Grill­abend mit Live-Musik.

Der Lebens­ge­fähr­te lie­fert

Auch zwi­schen­mensch­lich hat sich eini­ges getan. Kath­rin ist mit dem Direkt­ver­mark­ter Andre­as Schu­schu eine Lebens­ge­mein­schaft ein­ge­gan­gen. Er belie­fert das „Hem­ma­st­überl“ mit sei­nen selbst­pro­du­zier­ten Pro­duk­ten. Die Fami­lie rund um Kath­rin Pet­jak rich­tet ger­ne Ver­an­stal­tun­gen jeder Art aus. Mit der „Hem­ma­berg Kir­che“ gibt es einen idea­len Schau­platz für kirch­li­che Trau­un­gen. „Wir orga­ni­sie­ren im Anschluss dar­an ger­ne die Hoch­zeits­ta­fel“, ergänzt Wir­tin Kath­rin Pet­jak.

23.03.2023 10:00
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Hemmastüberl "Hemmastüberl"- Wirtin Kathrin Petjak (rechts) mit ihrer Mutter und Köchin Anna Petjak.

© Kowal sen.