Aufruf

St. Veit: Ver­dacht einer Betrugs­ma­sche

Die Polizei richtet sich an die Bevölkerung und möchte wissen, ob weitere solche Fälle bekannt sind.

St. Veit: Ver­dacht einer Betrugs­ma­sche Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei diesem Vorfall um eine betrügerische Vorgangsweise handelt.

© Red/KK

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Ges­tern fuhr eine 18-jäh­ri­ge St. Vei­te­rin mit ihrem PKW auf dem Hem­ma­weg in der Gemein­de Frie­sach (Bezirk St. Veit/Glan). Der Frau kam wäh­rend der Fahrt um 5.45 Uhr ein unbe­kann­ter Len­ker (30 bis 40 Jah­re alt) mit einem PKW ent­ge­gen, wobei es ver­mut­lich zu einer Berüh­rung der bei­den Außen­spie­gel kam.

PKW ver­mut­lich beschä­digt

Die 18-Jäh­ri­ge bemerk­te erheb­li­che Beschä­di­gun­gen an der Fahr­zeug­tü­re und am Kot­flü­gel des zweit­be­tei­lig­ten Fahr­zeu­ges, die jedoch nicht vom angeb­li­chen Unfall stam­men konn­ten. Es wur­den Tele­fon­num­mern aus­ge­tauscht und der Mann sag­te der Frau, dass er den Scha­den an sei­nem Fahr­zeug bei Tages­licht besich­ti­gen und sich mel­den wer­de.

Toch­ter und Mut­ter miss­trau­isch

Das tat der Mann auch. Er kon­tak­tier­te die Frau und ver­lang­te von ihr 500 Euro für den Scha­den, gleich­zei­tig sand­te er ihr Fotos von der beschä­dig­ten Fahr­zeug­tü­re und dem Kot­flü­gel. Als die Len­ke­rin und deren Mut­ter miss­trau­isch wur­den, teil­ten sie dem Mann mit, den Vor­fall bei der Poli­zei zu mel­den. Dar­auf­hin ent­geg­ne­te er, dass er eine Voll­kas­ko­ver­si­che­rung habe und er kei­ne Ansprü­che mehr stel­len wer­de.

Auf­ruf der Poli­zei

Die Beam­ten der Poli­zei kön­nen dabei nicht aus­schlie­ßen, dass es sich bei die­sem Vor­fall um eine betrü­ge­ri­sche Vor­gangs­wei­se han­delt. Aus die­sem Grund rich­tet sich die Poli­zei an die Bevöl­ke­rung und möch­te wis­sen, ob wei­te­re sol­che Fäl­le bekannt sind.

26.03.2023 09:00 - Update am: 26.03.2023 09:04
Anzeige
St. Veit: Ver­dacht einer Betrugs­ma­sche Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei diesem Vorfall um eine betrügerische Vorgangsweise handelt.

© Red/KK