Statistik

Kärnt­ner Arbeits­markt bleibt wei­ter­hin sta­bil

220.000 Beschäftigte, das entspricht einem Plus von 2.000 Personen (plus 1,1 Prozent) im Vorjahresvergleich, stehen 17.463 Arbeitslosen, also minus 18 Personen (minus 0,1 Prozent) im Vorjahresvergleich, gegenüber – so wenige im Monat März wie selten seit Beginn der elektronischen Aufzeichnungen.

Bewerbung Die Zahl der Arbeitslosen in Kärnten hat im März 2023 abgenommen: es gibt um 4,7 Prozent mehr offene Stellen.

© Pixabay/USA-Reiseblogger

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„Die Zah­len zei­gen deut­lich, wie sehr sich der Kärnt­ner Arbeits­markt sta­bi­li­siert hat. Zum Ver­gleich: im März 2019, also vor den mul­ti­plen Kri­sen und Her­aus­for­de­run­gen, hat­te Kärn­ten rund 211.000 Beschäf­tig­te und über 22.000 Arbeits­su­chen­de bei einer Arbeits­lo­sen­quo­te von 9,6 Pro­zent­punk­ten. Aktu­ell lie­gen wir in Kärn­ten bei einer Arbeits­lo­sen­quo­te von 7,3 Pro­zent­punk­ten, die ein­mal mehr den durch­ge­hend prak­ti­zier­ten sozi­al­part­ner­schaft­li­chen Weg Kärn­tens im Bereich der Arbeits­markt­po­li­tik beein­dru­ckend bestä­tigt“, freu­en sich Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser und Arbeits­markt­re­fe­ren­tin Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin  Gaby Schau­nig

Mehr offe­ne Stel­len (Plus von 4,7 Pro­zent)

Die Zahl der offe­nen Stel­len hat in Kärn­ten neu­er­lich um 4,7 Pro­zent zuge­nom­men, wohin­ge­gen es im Öster­reich­schnitt zu einer Abnah­me um 9,1 Pro­zent kam. Auch die Jugend­ar­beits­lo­sig­keit ent­wi­ckelt sich wei­ter­hin auf nied­ri­gem Niveau. Die aktu­el­le Zunah­me von plus 146 Jugend­li­chen ist auf pan­de­mie­be­ding­te Ver­zö­ge­rungs­ef­fek­te zurück­zu­füh­ren. „Vie­le Jugend­li­che haben jetzt die Ent­schei­dung getrof­fen, alter­na­ti­ve Bil­dungs­we­ge ein­zu­schla­gen und nut­zen die Zeit aktiv zur Berufs­ori­en­tie­rung. Bei über 170 in Kärn­ten erlern­ba­ren Beru­fen ste­hen allen an der Leh­re inter­es­sier­ten Jugend­li­chen viel­fäl­ti­ge Kar­rie­re- und Aus­bil­dungs­chan­cen offen, die es zu ent­de­cken gilt“, erklärt Schau­nig.

Neue Euro­päi­sche Sozi­al­fonds stärkt Nied­rig­qua­li­fi­zier­te

Beson­ders die Grup­pe der Nied­rig­qua­li­fi­zier­ten stellt mit 39,5 Pro­zent wei­ter­hin einen gro­ßen Anteil an den Arbeits­su­chen­den dar. „Die viel­fäl­ti­gen, auf­ein­an­der abge­stimm­ten Maß­nah­men­pa­ke­te im Bereich des Ter­ri­to­ria­len Beschäf­ti­gungs­pak­tes (TEP) sowie der der­zeit anlau­fen­den Pro­jek­te der neu­en ‚Euro­päi­scher Sozi­al­fonds+ (ESF+)-Periode‘ stär­ken gera­de auch beson­ders die­se Grup­pe. AMS Kärn­ten und Land Kärn­ten inves­tie­ren 2023 wei­ter­hin nach­hal­tig in inno­va­ti­ve, neue Zugän­ge, um allen Kärnt­ne­rin­nen und Kärnt­nern sinn­stif­ten­des Arbei­ten und gesell­schaft­li­che Teil­ha­be zu ermög­li­chen und ihnen den Weg in den ers­ten Arbeits­markt zu ebnen. Denn der Arbeits­kräf­te­man­gel muss genutzt wer­den, um auch den Per­so­nen, die auf den ers­ten Blick nicht ide­al zu einer offe­nen Stel­le pas­sen, unter ande­rem mit­tels Qua­li­fi­zie­rung eine Chan­ce zu geben“, so die Arbeits­markt­re­fe­ren­tin mit Blick auf das Kärnt­ner Arbeits­kräf­te­po­ten­ti­al.

04.04.2023 18:00
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Bewerbung Die Zahl der Arbeitslosen in Kärnten hat im März 2023 abgenommen: es gibt um 4,7 Prozent mehr offene Stellen.

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