Lakeside Park
SPÖ-ÖVP-Regierungsprogramm unterzeichnet
Am Mittwoch (5. April 2023) um 10.30 Uhr präsentierte Landeshauptmann Peter Kaiser gemeinsam mit ÖVP-Koalitionspartner Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber das Regierungsprogramm für die Legislaturperiode 2023 bis 2028.
© Markus Galli
Im Lakeside-Park wurde am Mittwoch (5. April 2023) um 10.30 Uhr das Regierungsprogramm mit ÖVP-Koalitionspartner Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber vorgestellt. Man werde als „Nachhaltigkeitskoalition“ in die 33. Legislaturperiode gehen und sich der großen Verpflichtung gegenüber den nächsten Generationen zu stellen.
Regierungsprogamm in vier Sprachen
In der viersprachig verfassten Präambel des Regierungsprogramms verpflichte sich die Regierung, „uns den Herausforderungen einer rasant im Umbruch befindlichen Welt zu stellen“, sagte Kaiser. Kärnten soll sich zu einem führenden Wirtschafts- und Industriestandort, aber auch Lebensstandort weiterentwickeln, die Energiewende verstärkt umgesetzt werden. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen wurden als Messlatte für alle Maßnahmen im Regierungsprogramm verankert. Kaiser: „Sie sind Maßstab und Bekenntnis, um unsere eigenen Tätigkeiten zu messen, ob wir den Nachhaltigkeitszielen entsprechen.“
Gruber meinte: „Wir wollen etwas für die nächsten Generationen aufbauen und die Weichen für einen Zeitraum weit über die Legislaturperiode hinaus stellen.“ Als koalitionsfreie Räume wurden Europa- und Bundespolitik definiert, „sofern sie nicht Kärnten direkt tangieren“, erklärte Kaiser. Außerdem könne der Koalitionsausschuss jederzeit solche Räume definieren.

Von Windkraft bis Arbeitsplätze
Konkret soll es mehr Windkraft und Photovoltaik auf Freiflächen geben. Man brauche mehr Verordnungen, die erneuerbare Energie ermöglichen, statt sie zu verbieten. Auch sollen eigene Flächen für Windkraft ausgewiesen werden. Vor allem im ländlichen Raum soll es bessere Öffi-Anbindungen an Hauptstrecken geben. Im Kampf gegen den Fachkräftemangel soll es eine Standortagentur für Arbeitskräfte geben. So sollen Fachkräfte auf der EU angezogen, aber auch ausgewanderte Kärntnerinnen und Kärntner zurückgeholt werden.
Einen sogenannten Sideletter, also Nebenvereinbarungen etwa über Postenbesetzungen, gebe es nicht, versicherten die Koalitionspartner.
Am 18. April wird die Regierung in der Hofburg angelobt und dann am 19. April im Kärntner Landtag bestätigt.
- Die Zukunft Kärnten-Koalitionsbroschüre beinhaltet das künftige Regierungsprogamm Kärntens.
- Präsentation des Regierungsprogrammes mit Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Martin Gruber.
- Präsentation des Regierungsprogrammes mit LH Peter Kaiser und LR Martin Gruber.
- Präsentation des Regierungsprogrammes mit Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Martin Gruber.


