Mölltal

Kärn­ten Netz inves­tiert 15 Mil­lio­nen in neu­es Umspann­werk

Südlich der Ortschaft Lamnitz soll ein neues Umspannwerk errichtet werden. Kärnten Netz investiert 15 Millionen Euro in den Neubau. Mit dem Baustart ist frühestens 2024 zu rechnen.

Kärn­ten Netz inves­tiert 15 Mil­lio­nen in neu­es Umspann­werk So soll das Umspannwerk in Rangersdorf aussehen.

© Kärnten Netz

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Das Unter­neh­men “Kärn­ten Netz” plant die Errich­tung eines neu­en Umspann­werks. Es soll süd­lich der Ort­schaft Lam­nitz ent­ste­hen, neben der bestehen­den 110-kV-Lei­tung, die von Außer­fra­gant über die Kreuz­eck­grup­pe nach Ober­drau­burg führt.

Am Don­ners­tag (06. April 2023) infor­mier­te “Kärn­ten Netz” den Ran­gers­dor­fer Gemein­de­rat über den aktu­el­len Pla­nungs­stand. Nächs­ter Schritt sind Gesprä­che mit den betrof­fe­nen Grund­ei­gen­tü­mern und die Ein­rei­chung des Pro­jek­tes bei den zustän­di­gen Geneh­mi­gungs­be­hör­den.

Bau­start frü­hes­tens 2024

„Je nach Ver­lauf der Behör­den­ver­fah­ren und der Bau­ar­bei­ten rech­nen wir mit einer Inbe­trieb­nah­me des Umspann­wer­kes Ran­gers­dorf frü­hes­tens Ende des Jah­res 2024. Unser Unter­neh­men wird rund 15 Mil­lio­nen Euro in die­ses Pro­jekt inves­tie­ren“, sagt Rein­hard Drax­ler, Geschäfts­füh­rer der Kärn­ten Netz.

Rasches Ein­grei­fen bei Strom­aus­fäl­len

„Mit dem neu­en Umspann­werk Ran­gers­dorf kön­nen wir bei regio­na­len Strom­aus­fäl­len rascher ein­grei­fen und die Erzeu­gung aus erneu­er­ba­ren Ener­gien opti­mal in unser Netz inte­grie­ren”, unter­streicht Drax­ler die Not­wen­dig­keit des Neu­baus.

Auch Unter­neh­men brau­chen Netz­kno­ten

Dar­über hin­aus sei das Umspann­werk Ran­gers­dorf erfor­der­lich, um das obe­re Möll­tal in den nächs­ten Jahr­zehn­ten aus­rei­chend und sicher mit Strom zu ver­sor­gen. Denn auf die Strom­ver­sor­gung kom­men in Zukunft gro­ße Her­aus­for­de­run­gen zu. Dazu gehö­ren “die ver­stärk­te Nut­zung von erneu­er­ba­rer Ener­gie zur Strom­erzeu­gung, vor allem der Pho­to­vol­ta­ik, aber auch neue Anwen­dun­gen der Kun­den wie E‑Autos und Wär­me­pum­pen”, zählt Drax­ler eini­ge Bei­spie­le auf. “Aber auch die Unter­neh­men in die­sen vier Möll­ta­ler Gemein­den brau­chen einen zusätz­li­chen, leis­tungs­star­ken Netz­kno­ten.“

Das Umspann­werk Ran­gers­dorf wird aus fol­gen­den Tei­len bestehen: Aus fünf 110-kV-Lei­tungs­ein­bin­dun­gen, zwei 110-kV-Sam­mel­schie­nen, einem 110/20-kV-Tra­fo, einer 20-kV-Schalt­an­la­ge und sie­ben 20-kV-Lei­tungs­ein­bin­dun­gen.

07.04.2023 13:53 - Update am: 07.04.2023 13:54
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Kärn­ten Netz inves­tiert 15 Mil­lio­nen in neu­es Umspann­werk So soll das Umspannwerk in Rangersdorf aussehen.

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