Schauspiel

“Herr Karl” ist ein Rosen­ta­ler

Mit dem Monolog „Herr Karl“ bringt man immer mit die Kabarett-Legende Helmut Qualtinger in Verbindung. Im Rosental ist es der Unternehmer Robert Hedenik (61). „KLiCK Kärnten“ sprach mit dem Kärntner „Herr Karl“.

“Herr Karl” ist ein Rosen­ta­ler Robert Hedenik spielt den "Herr Karl" von Helmut Qualtinger und Carl Merz.

© Privat

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Der Weg auf die Büh­ne war für Robert Hede­nik eher ein kur­zer. „Ich bin beim slo­we­ni­schen Kul­tur­ver­ein „Bil­ka“ in Lud­manns­dorf dabei. Da habe ich in mei­nen Kin­der- und Jugend­jah­ren auch Thea­ter gespielt. Danach wid­me­te ich mich voll dem Auf­bau mei­ner Fir­ma“, erzählt Hede­nik.

Spät­be­ru­fen

Vor ein paar Jah­ren ent­deck­ter der Rosen­ta­ler wie­der sei­ne Thea­ter­lei­den­schaft. Auf der Suche nach pas­sen­den Mono­lo­gen, fand er in „Faust 1“ von Johann Wolf­gang von Goe­the das geeig­ne­te Stück und brach­te es in einer eige­nen Inter­pre­ta­ti­on auf die Büh­ne. Es wur­de zum Erfolg. Damit hat Robert Hede­nik end­gül­tig „Blut geleckt“ und war bereit für neue Auf­ga­ben.

Der Klas­si­ker

Da kam der „Herr Karl“ von Hel­mut Qual­tin­ger und Carl Merz für den Rosen­ta­ler gera­de recht. „Ich habe unge­fähr ein Jahr gebraucht, bis ich den ‚Herrn Karl‘ drauf hat­te. Schon das Text­ler­nen nahm Mona­te in Anspruch. Im Stück muss­te ich ein paar Aus­drü­cke aus dem Wie­ne­ri­schen ins Kärnt­ne­ri­sche über­tra­gen. Der gesam­te Mono­log dau­ert rund eine Stun­de“, erzählt Hede­nik. Pri­vat ist der Schau­spie­ler das Gegen­teil vom „Herrn Karl“. „Ich bin über­haupt kein Grant­ler, Nazi und Anpas­ser. Denn nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom“, betont der Rosen­ta­ler.

Zum Stück

„Herr Karl“ wur­de im Jahr 1961 von Hel­mut Qual­tin­ger und Carl Merz geschrie­ben. „Herr Karl“ erzählt in dem ein­stün­di­gen Mono­log sei­ne Lebens­ge­schich­te. Dabei ent­larvt er sich als Mit­läu­fer, Drü­cke­ber­ger und Anpas­ser. Die Geschich­te beginnt am Ende des Ers­ten Welt­krie­ges und dau­ert bis an das Ende der Besat­zungs­zeit. Regie führt einer der „Wet­ter­pro­phe­ten“ vom ORF Kärn­ten, Alek­san­der Tol­mai­er.

Pri­va­tes

Robert Hede­nik ist drei­fa­cher Vater zwei­er Töch­ter und einem Sohn sowie Groß­va­ter von einem Enkel­kind. Der Rosen­ta­ler „Herr Karl“ wohnt in Wel­lers­dorf am Ran­de des Rosen­ta­les und ist Inha­ber einer Dach­de­cker­fir­ma und Speng­le­rei mit 20 Mit­ar­bei­tern. „Thea­ter spie­len bedeu­tet für mich Aus­span­nen und Aus­zeit vom Berufs­le­ben“, erklärt Robert Hede­nik.

 

Die Ter­mi­ne


Frei­tag, 28. April, 19.30 Uhr
Ort: St. Johann im Rosen­tal, im „k & k“ (Kul­tur & Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zen­trum)
Frei­tag, 26. Mai, 19.30 Uhr
Sonn­tag, 4. Juni, 17 Uhr
Ort: Lust­gar­ten, Rosen­ta­ler Stra­ße 145, Kla­gen­furt

 

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“Herr Karl” in sei­ner eige­nen Welt. Gespielt von Robert Hede­nik.
© Pri­vat
25.04.2023 11:00
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“Herr Karl” ist ein Rosen­ta­ler Robert Hedenik spielt den "Herr Karl" von Helmut Qualtinger und Carl Merz.

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