Ulrike Kogler

Sie ist als Mama und als Grün­de­rin erfolg­reich

Ulrike Kogler eröffnete vor neun Jahren den "Mamiladen" in Klagenfurt, der eine breite Palette an Produkten für Mütter und werdende Mütter anbietet. Nebenbei meistert Kogler auch noch die Erziehung ihrer drei Kinder. Mit dem Muttertag verbindet sie vor allem Dankbarkeit für ihre Familie.

Sie ist als Mama und als Grün­de­rin erfolg­reich Ulrike Kogler in der Ruhezone ihres Mamiladens.

© privat

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Vor neun Jah­ren eröff­ne­te Ulri­ke Kog­ler, die in ihrem Brot­be­ruf Heb­am­me und Mut­ter von drei Kin­dern ist, ihren “Mami­la­den” in Kla­gen­furt. Ein Con­cept Store, in dem alles zu fin­den ist, was Müt­ter und wer­den­de Müt­ter brau­chen: von Pfle­ge­ar­ti­kel über Mode bis hin zu Kin­der­wä­gen, Spiel­zeug und Klein­mö­beln.

Ruhe­zo­ne für Mamas

“Zu der Zeit, als ich mei­nen Laden grün­de­te, gab es in der Stadt nur weni­ge Orte, an denen Müt­ter sich in Ruhe um ihr Baby küm­mern konn­ten”, sagt Kog­ler. Das bekam sie am eige­nen Leib zu spü­ren, als sie ihr Baby stil­len muss­te und dar­auf­hin aus einem Geschäft ver­wie­sen wur­de. So wur­de die Idee eines fach­kun­di­gen Ladens gebo­ren “in denen sich Eltern stets will­kom­men, gut auf­ge­ho­ben und gut bera­ten füh­len.”

Die Idee schlug ein wie ein Blitz: Zwei Jah­re spä­ter wur­den die Räum­lich­kei­ten in der Wie­ner Gas­se zu klein, und der Mami­la­den über­sie­del­te an sei­nen jet­zi­gen Stand­ort, den Alten Platz im Her­zen von Kla­gen­furt.

Auch in ande­ren Bun­des­län­dern wur­de man auf den Mami­la­den auf­merk­sam, sodass Kog­ler ein Fran­chise-Kon­zept ent­wi­ckel­te: Mitt­ler­wei­le gibt es 12 Mami­lä­den in ganz Öster­reich.

Netz­wer­ken ist das A&O

“Man muss es ein­fach tun”, ant­wor­tet Kog­ler, wenn man sie um einen Rat bit­tet, wie man eige­ne  Beden­ken vor einer Unter­neh­mens­grün­dung bzw. vor einer beruf­li­chen Ver­än­de­rung redu­zie­ren kön­ne. Ganz ohne Unter­stüt­zung sei es aber schwie­rig, Netz­wer­ken daher umso wich­ti­ger:  “Man muss das Rad nicht immer neu erfin­den. Oft ist es hilf­reich, jeman­den zu fra­gen, der bereits Erfah­rung hat.”

Neben ihrem Mami­la­den meis­tert Kog­ler auch noch die Erzie­hung ihrer drei Kin­der. Wie sie das schafft? “Ich gehe ger­ne früh ins Bett”, schmun­zelt die 44-Jäh­ri­ge. “Außer­dem habe ich ein tol­les Team und muss nicht jeden Tag selbst im Laden ste­hen.”

15. Juni: Mes­se für Mamas

Auf Gemein­sam­keit legt Kog­ler gro­ßen Wert. Aus die­sem Grund koope­riert sie mit Kers­tin Oli­va, die auf ihrer Online-Platt­form “lal­ana­na” kos­ten­lo­se Infor­ma­tio­nen für Eltern, von Schwan­ger­schaft über Gesund­heit bis hin zu Koch­re­zep­ten, bie­tet.
Am 15. Juni pla­nen die bei­den Frau­en eine Mes­se im Mami­la­den, bei der sich Mamis bzw. Eltern von Exper­ten infor­mie­ren las­sen und Goo­dies erste­hen kön­nen. “An die­sem Tag wol­len wir die Müt­ter hoch­le­ben las­sen”, kün­digt Kog­ler an.

Spe­zi­el­le Mut­ter­tags­ak­ti­on

Am Frei­tag und Sams­tag vor dem Mut­ter­tag wird es im Mami­la­den außer­dem spe­zi­el­le Aktio­nen geben, unter ande­rem 20 Pro­zent auf Klei­dung. Neben Schwan­ger­schafts­klei­dung führt Kog­ler auch Damen- und Kin­der­mo­de im Sor­ti­ment — mit Fokus auf nach­hal­ti­ge, beque­me und far­ben­fro­he Stof­fe.

Und wie fei­ert Kog­ler selbst den Mut­ter­tag?

“Ganz ent­spannt, wir star­ten mit einem net­ten Früh­stück”, ant­wor­tet die Drei­fach-Mama.
“Ich habe vor Kur­zem ein Inse­rat gese­hen. Auf dem Foto war eine Tor­te mit dem Schrift­zug “Dan­ke Mama” abge­bil­det”, sagt Kog­ler. “Ich wür­de die­se Tor­te aber eben­so für mei­ne Kin­der backen.” Denn: Kin­der zu haben sei ein Pri­vi­leg. “Ich bin so dank­bar dafür, dass ich mei­ne Kin­der habe. Dafür, dass sie mich bedin­gungs­los anneh­men und lie­ben. Da kann man doch nur dank­bar sein.”

 

05.05.2023 18:59 - Update am: 05.05.2023 19:21
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Sie ist als Mama und als Grün­de­rin erfolg­reich Ulrike Kogler in der Ruhezone ihres Mamiladens.

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