Keutschacher See

Land sichert Erhalt prä­his­to­ri­scher Pfahl­bau­ten

Der Erhalt, die Untersuchung und das Monitoring der Pfahlbauten im Keutschacher See, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, wird auf Initiative von Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser auch für die kommenden Jahre gesichert.

Land sichert Erhalt prä­his­to­ri­scher Pfahl­bau­ten Kulturreferent Landeshauptmann Kaiser wird einen Finanzierungsantrag für die Jahre 2023 bis 2027 einbringen.

© Red/KK

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Wie der Lan­des­haupt­mann heu­te, Sams­tag, bekannt gibt, wer­den die ent­spre­chen­den finan­zi­el­len Vor­aus­set­zun­gen dafür in der Regie­rungs­sit­zung am Mon­tag getrof­fen.

Finan­zie­rungs­an­trag bis 2027

Kul­tur­re­fe­rent Lan­des­haupt­mann Kai­ser wird einen Finan­zie­rungs­an­trag für die Jah­re 2023 bis 2027 ein­brin­gen, der vor­sieht, dass in den kom­men­den fünf Jah­ren das Land Kärn­ten den Ver­ein „Kura­to­ri­um Pfahl­bau­ten“ mit ins­ge­samt 325.000 Euro — das sind jähr­lich 65.000 Euro — unter­stüt­zen wird. Das Land Kärn­ten wur­de in dem Ver­ein, an dem auch der Bund und das Bun­des­land Ober­ös­ter­reich betei­ligt sind, durch Igor Pucker ver­tre­ten, zukünf­tig wird die­se Funk­ti­on Bri­git­te Wink­ler-Komar, Lei­te­rin der Abtei­lung 14 – Kunst und Kul­tur, aus­üben.

Teil der UNESCO-Welt­erbes

„Die Pfahl­bau­ten im Keutscha­cher See sind ein Teil des UNSE­CO-Welt­erbes und ein wich­ti­ger Teil unse­rer Kärnt­ner Lan­des­ge­schich­te. Es ist unse­re Pflicht und unse­re Ver­ant­wor­tung auch gegen­über unse­ren Kin­dern, die­se prä­his­to­ri­schen Zeit­zeu­gen zu erhal­ten und ihre Erfor­schung zu för­dern. Der Ver­ein Kura­to­ri­um Pfahl­bau­ten ermög­licht zudem eine enge Zusam­men­ar­beit mit den Fund­stel­len am Mond­see und dem Atter­see und för­dert den inter­na­tio­na­len Aus­tausch“, betont Kai­ser.

Schutz prä­his­to­ri­scher Fund­stel­len

Die Pfahl­bau­ten im Keutscha­cher See wur­den 1864 von Fer­di­nand Hoch­stet­ter ent­deckt und wur­den auf 3.947 vor Chris­tus datiert. Seit 2011 sind die Fund­stät­ten am Keutscha­cher See, dem Atter­see und dem Mond­see Teil des UNESCO-Welt­erbes „Prä­his­to­ri­sche Pfahl­bau­ten um die Alpen“. Pfahl­bau­ten konn­ten an 111 Fund­stel­len in sechs euro­päi­schen Län­dern nach­ge­wie­sen wer­den. Der Ver­ein „Kura­to­ri­um Pfahl­bau­ten“ wur­de 2012 gegrün­det. Ziel des Ver­ei­nes ist die Erhal­tung und der Schutz von prä­his­to­ri­schen Fund­stel­len in Gewäs­sern und Feucht­ge­bie­ten, die Koor­di­na­ti­on von natio­na­len und inter­na­tio­na­len For­schungs­pro­jek­ten und die Stär­kung des all­ge­mei­nen Bewusst­seins um das UNESCO Welt­erbe „Prä­his­to­ri­sche Pfahl­bau­ten“.

20.05.2023 19:00
Anzeige
Land sichert Erhalt prä­his­to­ri­scher Pfahl­bau­ten Kulturreferent Landeshauptmann Kaiser wird einen Finanzierungsantrag für die Jahre 2023 bis 2027 einbringen.

© Red/KK