Eröffnung
Gratis-Bad in Drobollach ist nun “Panorama Beach”
Kärntens größter freier Seezugang wurde eröffnet: der Panorama Beach Drobollach. Gastronomie wurde ausgebaut, eine Aussichtsterrasse errichtet.
© Karin Wernig
In Villach gibt es viele Plätze mit freiem Seezugang. Einer davon, der größte, wurde nun umfassend modernisiert: das Strandbad Drobollach. Nun heißt es “Panorama Beach” und ist weiterhin gratis nutzbar. “Mit dem vorausschauenden Kauf des ehemaligen Bernold-Bades haben wir die Liegefläche nahezu verdoppelt”, freut sich Bürgermeister Günther Albel. Die Liegewiesen werden durch einen barrierefreien Weg und eine Panoramatreppe verbunden. Außerdem wurde die Gastronomie modernisiert, Betreiber ist “Beach Body Enterprise”. Albel: “Die Küche wurde erneuert, ein Pavillon mit wunderbarem Rundumblick dazu gebaut und eine Aussichtsterrasse auf dem Dach errichtet.”
Nachhaltiges Bad
Das Bad ist sowohl für Familien als auch für Business-Gäste zu empfehlen, so Vize-Bürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner: “Wir bieten hier beispielsweise mit der großen Rutsche Spaß und Unterhaltung für die Kinder, Erwachsene schätzen, dass es WLAN und einen eigenen Business-Beach gibt.” Anreisen kann man umweltfreundlich mit dem Rad – es stehen auch E‑Ladestationen bereit – oder dem kostenlosen Bäder-Sommerbus. “Und selbstverständlich haben wir auch eine leistungsstarke Photovoltaik-Anlage als Energie-Quelle installiert, das ist uns sehr wichtig”, so Hochstetter-Lackner. “Wo es uns möglich war, haben wir die Wünsche der Bürger selbstverständlich berücksichtigt”, sagt Bau-Referent Harald Sobe.
Weitere Attraktionen
Bei der Koordinierung und Finanzierung des Projekts halfen das Land Kärnten, der Tourismusverband Villach und die Region Villach Tourismus GmbH mit. 235.000 Euro flossen aus der See-Berg-Rad-Offensive.
Rund um das Bad sind übrigens weitere Attraktionen zu erleben: “lake.bike” mit einem Pumptrack für Mountainbiker zum Beispiel. Der Gastro-Bereich des Bades ist auch außerhalb der Badesaison offen. Die Gesamtkosten der Modernisierung betragen 2,9 Millionen Euro.
© Karin Wernig
