Krypto
Mann aus Spittal um mehrere 10.000 Euro betrogen
Mit Aussicht auf hohe Gewinne in Kryptowährungen lockte ein bosnischer Staatsbürger einen Mann aus Spittal in die Falle. Nach einer gemeinsamen Reise nach Triest machte sich der Betrüger aus dem Staub.
Ein heimtückischer Betrugsfall ereignete sich vor Kurzem in Spittal an der Drau. Im Juni dieses Jahres vertraute ein 46-jähriger Mann einem 35-jährigen bosnischen Staatsbürger mehrere zehntausend Euro in Bar an. Der Betrüger täuschte dem 46-Jährigen vor, durch Investitionen in Kryptowährungen monatliche Gewinne von bis zu 10.000 Euro erzielen zu können.
Am 11. August 2023 begab sich das Opfer gemeinsam mit dem Beschuldigten nach Triest, um dort einen vermeintlichen Investitionspartner zu treffen und die versprochene Gewinnausschüttung zu erhalten.
Betrüger machte sich aus dem Staub
Doch die Reise nahm eine düstere Wendung: Unter einem Vorwand verschwand der 35-jährige Bosnier plötzlich in Triest. Seitdem herrscht Funkstille zwischen den beiden Männern, und der Geschädigte hat keinerlei Kontakt mehr zu dem mutmaßlichen Betrüger. Gegen den 35-Jährigen wurden international Ermittlungen eingeleitet.
Warnung vor Internetbetrug
Experten warnen vor der steigenden Anzahl von Betrugsfällen im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Oft nutzen Täter das Vertrauen ihrer Opfer aus und locken sie mit vermeintlich attraktiven Gewinnversprechen. Bürger werden dazu angehalten, äußerste Vorsicht walten zu lassen, bevor sie Geld in derartige Investitionen stecken. Im Zweifelsfall sollte man sich stets an professionelle Finanzberater wenden, um potenzielle Risiken abzuwägen.