Segelsport
Kärntnerin Rosa Donner startet bei Segel-WM in Litauen
Die Klagenfurter Seglerin Rosa Donner und ihr Vorschoter Niklas Haberl waren über 50 Stunden unterwegs, um ab Montag die U24 Weltmeisterschaft der 470 in Nida (Litauen) zu segeln.
Die Kärntner Seglerin Rosa Donner und ihr Vorschoter Niklas Haberl gehen am Montag (28. August 2023) bei der Allianz Sailing World Championships 2023 in Litauen an den Start. © Robert Deaves, kk
Im Vorfeld wurde alles versucht um die Anreise so kurz wie möglich halten, aber Flugverspätungen haben den Logistikplan wesentlich gestört und neue zusätzliche Quartiere mussten am Weg gesucht werden.
Weltmeisterschaft in der Nähe der russischer Grenze
Der über 2000 Kilo schwere Hänger (Motorboot, Segelboot, Masten, ect.) wird von den beiden Seglern – die sich als Fahrer und Beifahrer abwechseln – mit einem OeSV-Bus gezogen. Die Autoreise zieht sich von Danzig rund um die Russische Enklave Kaliningrad nach Nida. Die Weltmeisterschaft selbst findet keine zwei Kilometer zur Grenze Kalingrads (russisches Staatsgebiet) statt.
„Wir blenden die geographische Lage weitgehendst aus und die lange Anreise hilft uns dabei“, findet Rosa auch an dieser Situation noch Positives.

“Beinahe keine Regenerationszeit!”
Donner weiter: „Wir haben nur kurz Zeit das Segelrevier kennenzulernen. Unser Trainer Simon Dekleva wir zwei Tage vor den Wettfahrten zu uns stoßen. In der Zwischenzeit werden wir mit den Norwegern trainieren.“. Die Vorbereitung erscheint suboptimal, da nach der Open WM in Den Haag auch so gut wie keine Regenerationszeit war.
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Kärntner haben heuer starke Konkurrenz
„Gerade der erste Tag wird wichtig sein, um uns im Feld zu behaupten. Die Konkurrenz ist heuer extrem stark, da haben sicher zwölf Boote Chancen auf die WM-Medaillen. Eines ist klar, einen Ausrutscher nach hinten dürfen wir uns nicht erlauben“, analysiert Donner extrem fokussiert.
