Vorsichtsmaßnahme
Hälfte der Trinkwasserproben des Landes analysiert
Nach den schweren Unwettern wurden vom Land Kärnten in den betroffenen Gemeinden vorsorglich Trinkwasserproben gezogen und analysiert. Bei rund einem Drittel der ausgewerteten Proben liegt eine bakterielle Belastung vor. Für die Bevölkerung bestand und bestehe aber keine Gesundheitsgefährung.
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Bei der reinen Vorsichtsmaßnahme wurde das Institut für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und Umwelt des Landes (ILV) vom österreichischen Bundesheer im Zuge eines Assistenzeinsatzes unterstützt. Inzwischen liegt rund die Hälfte der Ergebnisse vor, wie Gesundheitsreferentin Landesrätin Beate Prettner heute, Donnerstag, mitteilt. Bei rund einem Drittel der ausgewerteten Proben liegt eine bakterielle Belastung vor. „Für die Bevölkerung bestand und besteht keine Gesundheitsgefährdung“, betont Prettner.
Beprobung erfolgte auf freiwilliger Basis
Prettner hebt hervor, dass die Beprobung durch das Land auf freiwilliger Basis zusätzlich zu den Eigenkontrollen durch das geschulte Personal der jeweiligen Betreiber stattgefunden hat. „Von den Betreibern sind auch im Anlassfall die notwendigen Maßnahmen zu setzen und sie müssen die von ihnen versorgte Bevölkerung unverzüglich informieren“, erläutert sie. Die Beprobung durch das Land ist für die teilnehmenden Trinkwasserversorgungseinrichtungen kostenlos.
Beprobung in den Unwetter-Gebieten
Die Proben des Landes wurden in den Bezirken Völkermarkt, Wolfsberg, St. Veit und Klagenfurt-Land gezogen, in Klagenfurt erfolgen Beprobungen im eigenen Bereich. Die Versorger wurden und werden umgehend über vorliegende Ergebnisse informiert. Um ein aussagekräftiges Endergebnis zu erhalten, dauert die Analyse einer Probe rund vier Tage. Bei den belasteten Proben wird laut der Gesundheitsreferentin auch noch eine Nachuntersuchung durchgeführt. Der Assistenzeinsatz des Bundesheeres wurde dafür bis sechsten September verlängert.