Highlander
Die 40. Highland Games
Der nimmermüde "First Carinthian Highland Club" organisierte am Samstag (16. September) beim Gasthof Oitzl in Neuhaus an der Gail die "40. Highland Games".
© kowalsen.
Seit vier Jahrzehnten richtet der “First Carinthian Highland Club” die “Highland Games” beim Gasthof Oitzl in Neuhaus/Gail aus. Da gehörten die Hauptdisziplinen Hammer werfen, Strickziehen, Eierwixen sowie Baum schmeißen zum Programm. Der First Carinthian Highland Club, auch “Die Schotten” genannt, wurde im Spätherbst des Jahres 1984 aus der Taufe gehoben und ist seither ein eingetragener Verein zu Pflege schottischen Kulturgutes in Kärnten und ganz Österreich. So steht es auf der Homepage www.dieschotten.com geschrieben.
Humor und Spaß
Schon bei der Gründung stand der Spaß im Vordergrund. Die damaligen Gründungsmitglieder Thomas Rettl, Franz Zand, Hari “Nonno” Graf und Harry Krischanz hatten anfänglich nur den Wunsch, sich “Präsident” nennen zu dürfen. Also beschlossen sie, einen Verein zu gründen, in dem sich jedes Vorstandsmitglied “Präsident” nennen darf. Eines ist seither gleich geblieben. Seit 40 Jahren treffen sich “Die Schotten” bei den traditionellen “Carinthian Highland Games” Mitte September in Neuhaus an der Gail. Die ersten Highland Games gab es ein Jahr vor der offiziellen Gründung des Vereines.
Zweierteams
Am Samstag traten 13 Zweierteams gegen einander an. Sie wurden zugelost. Bei den Kämpfen ging es heftig zu. Ein Hobbyfotograf kam dabei den Kugelwerfern etwas zu nahe, er musste nach einem “Treffer” ins Krankenhaus gebracht werden. Sehr bald gab es die Entwarnung, außer einer Prellung ist nichts passiert. Ansonsten standen der reine Spaß und die Unterhaltung im Vordergrund. Für die Verpflegung sorgte das Team vom Gasthof Oitzl. “Das Eierwixen (werfen), einer wirft und der andere ist der Fänger, war auch diesmal eine Lachnummer. Da landete schon mal ein Hühnerei auf dem Kopf des Fängers”, erzählt Gründungsmitglied Harald Krischanz.
- Ein Teil vom “First Carinthian Highland Club”: Matthias Rettl, Markus Schmitzer, Andreas Strimitzer, Harald Krischanz, Werner Pogoriutschnig sowie Martin Schiller.