Kommentar

Wirt­schafts­kam­mer begrüßt Aus für Magistrats­tankstelle

Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobmann Ahm und Tankstellensprecher Scherzer weinen dem mit Klagenfurter Steuergeld bezuschussten Spritverkauf keine Träne nach.

Tankstelle Die beiden Wirtschaftsvertreter begrüßen das nunmehr verkündete Aus für die umstrittene Magistratstankstelle.

© Pixabay/andreas160578

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Im Gegen­teil begrü­ßen die bei­den Wirt­schafts­ver­tre­ter das nun­mehr ver­kün­de­te Aus für die umstrit­te­ne Magis­trat­s­tank­stel­le als „Sieg der Ver­nunft“. Schon die bis­he­ri­ge Pra­xis, auf Kos­ten des Steu­er­zah­lers mar­gi­nal bil­li­ge­ren Treib­stoff abzu­ge­ben, sei in kras­sem Gegen­satz zu den Auf­ga­ben der öffent­li­chen Hand gestan­den. Die nun­mehr bevor­ste­hen­de, 1,5 Mil­lio­nen Euro teu­re Sanie­rung auch noch aus Steu­er­mit­teln zu finan­zie­ren, sei eine gera­de­zu absur­de Idee gewe­sen, unter­strich Jür­gen Scher­zer, Obmann der Fach­grup­pe der Garagen‑, Tank­stel­len- und Ser­vice­be­trie­be in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten: „Wir haben jah­re­lang auf die­sen unhalt­ba­ren Zustand hin­ge­wie­sen. Ich begrü­ße das Ende die­ser Wett­be­werbs­ver­zer­rung zu Las­ten des Kla­gen­fur­ter Steu­er­zah­lers.“

 

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Jür­gen Scher­zer, Obmann der Fach­grup­pe Garagen‑, Tank­stel­len- und Ser­vice-Unter­neh­mun­gen in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten
© Arn­eitz

“Relikt aus frü­he­ren poli­ti­schen Zei­ten”

Das sieht Bezirks­stel­len­ob­mann Franz Ahm nicht anders: Auch ihm war die öffent­lich sub­ven­tio­nier­te Tank­stel­le seit Jah­ren ein Dorn im Auge. „Für mich war die­se Ein­rich­tung schon immer ein pein­li­ches Relikt aus frü­he­ren poli­ti­schen Zei­ten in Kärn­ten, als man gemeint hat, man kön­ne Welt­markt­ent­wick­lun­gen auf Kos­ten und zu Las­ten des Kla­gen­fur­ter Steu­er­zah­lers beein­flus­sen.“ In Wahr­heit sei die Tank­stel­le von vie­len Auto­fah­rern aus Umland­ge­mein­den genutzt wor­den, am Preis­ni­veau der übri­gen gewerb­li­chen Tank­stel­len im Raum Kla­gen­furt habe die Magis­trat­s­tank­stel­le nicht das Gerings­te geän­dert. Ahm: „Der Betrieb einer Tank­stel­le für Die­sel und Ben­zin durch die öffent­li­che Hand ist heut­zu­ta­ge nicht nur aus öko­no­mi­scher, son­dern auch aus öko­lo­gi­scher Sicht aus der Zeit gefal­len. Gut, dass die­ses miss­glück­te Expe­ri­ment nun end­lich been­det ist.“

 

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Franz Ahm, Obmann der Wirt­schafts­kam­mer-Bezirks­stel­le Kla­gen­furt
© WKK/Daniel Wasch­nig
27.09.2023 13:00
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Tankstelle Die beiden Wirtschaftsvertreter begrüßen das nunmehr verkündete Aus für die umstrittene Magistratstankstelle.

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