1. Klasse C
Prestige-Duell zwischen Oberglan und Glanegg
In der erste Runde der 1. Klasse C kommt es gleich zu einem Bezirks-Derby. Der SV Oberglan empfängt morgen (Samstag) den SV Glanegg. Die Obmänner beider Vereine verraten im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“, weshalb sie jeweils mit einem Unentschieden zufrieden wären.
© SV Oberglan
Meisterschaftsbeginn in der 1. Klasse C mit einem Paukenschlag: Am morgigen Samstag steht mit Spielbeginn um 17.30 Uhr das Prestige-Duell zwischen dem SV Oberglan und dem SV Glanegg auf dem Spielplan. Das Bezirks-Derby ist für beide Vereine eine Standortbestimmung.
Top-5-Platzierung angestrebt
Der SV Oberglan verfolgt eine nachhaltige Strategie. Auf infrastruktureller Ebene wurden auf dem Sportplatz eine Terrasse und eine Tribüne errichtet. „Auch auf sportlicher Ebene soll sich die Mannschaft behutsam weiterentwickeln“, sagt Obmann Manuel Vaschauner. Der Verein strebt eine Top-5-Platzierung an. In der Defensive verfügt die Mannschaft von Trainer Helmut Schimanz über jede Menge Erfahrung. Dazu trägt auch Neuverpflichtung Christoph Freithofnig vom SV Feldkirchen (Kärntner Liga) weiter bei. Er ist neben Niklas Rainer (SV Steuerberg) der zweite neue Spieler.
Sportlich weiterentwickeln
Sollte die sportliche Entwicklung in den kommenden Saisonen nach Wunsch verlaufen, kann sich Obmann Vaschauner durchaus vorstellen, mal das Ziel Unterliga in Angriff zu nehmen. Aber: „Da muss schon alles zusammenpassen. Uns ist es wichtig, im Verein eine solide Arbeit zu betreiben, um junge Spieler in die Kampfmannschaft zu bringen.“ Abgesehen davon erscheint ein Aufstieg in der kommenden Saison ohnehin unmöglich. „Dafür ist der SC St. Veit einfach zu stark“, begründet Vaschauner. Was er sich vom morgigen Bezirks-Derby gegen Glanegg erwartet? „Glanegg ist wie eine Wundertüte, hat viele neue Spieler verpflichtet. Ich wäre zufrieden, wenn unsere Mannschaft morgen anschreibt und zumindest einen Punkt holt“, betont Vaschauner.
Neuanfang in Glanegg
Für den Gegner aus Glanegg ist das morgige Duell eine erste Standortbestimmung. „Wir legen einen Neuanfang hin“, berichtet Harald Wabnig, Obmann des SV Glanegg. Im Frühjahr blieb quasi kein Stein auf dem anderen: Mit Guido Frank lotste Wabnig einen renommierten Trainer nach Glanegg, womit ein Ruck durch den gesamten Verein ging. „Natürlich haben wir einige neue Spieler verpflichtet. Wir möchten nicht mehr wie in der vergangenen Saison in Abstiegsgefahr geraten“, gesteht Wabnig. Er schließt sich nach dem sportlichen Neuanfang der Meinung von Oberglan-Obmann Vaschauner an: „Auch ich wäre mit einem Unentschieden zufrieden.“