Villach

Größ­ter For­schungsrein­raum Öster­reichs eröff­net

Mit 1.100 Quadratmetern Fläche und ausgestattet mit modernstem Equipment bietet der neue Reinraum des Spitzenforschungszentrums SAL in Villach Platz für innovative Forschung und Entwicklung mit modernster Technologie.

Größ­ter For­schungsrein­raum Öster­reichs eröff­net Bürgermeister Günther Albel, Sektionsleiterin Henriette Spyra (BMK), Ingolf Schädler, Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, SAL-Geschäftsführer Christina Hirschl, Ingrid Rabmer (Upper Austrian Research GmbH), Gerd Holzschlag (Steirische Wirtschaftsförderung), Klaus Bernhardt (Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (von links)

© SAL/Sarina Dobernig

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Ges­tern, Mitt­woch, wur­de der neue Rein­raum von Tech­no­lo­gie­re­fe­ren­tin Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Gaby Schau­nig, Sek­ti­ons­lei­te­rin Hen­ri­et­te Spy­ra, Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel und SAL-Geschäfts­füh­re­rin Chris­ti­na Hirschl offi­zi­ell eröff­net.

Spit­zen­for­schung in Kärn­ten mög­lich

„Mit SAL haben wir ein Spit­zen­for­schungs­zen­trum in Kärn­ten, das nicht nur eng mit Kärnt­ner Leit­be­trie­ben zusam­men­ar­bei­tet, son­dern auch Klein- und Mit­tel­un­ter­neh­men in ihrer For­schungs- und Ent­wick­lungs­tä­tig­keit unter­stützt. Der neue Rein­raum ist für den gesam­ten Inno­va­ti­ons­stand­ort Öster­reich von enor­mer Bedeu­tung. Mög­lich wur­de das Pro­jekt SAL, weil hier meh­re­re star­ke Part­ner – der Bund, die Bun­des­län­der Kärn­ten, Stei­er­mark und Ober­ös­ter­reich und die Indus­trie – bereit waren, gemein­sam etwas umzu­set­zen, denn nur durch Koope­ra­ti­on und Inno­va­ti­on kann Zukunft erfolg­reich gestal­tet wer­den“, sag­te Schau­nig.

Der neue For­schungsrein­raum dient nicht nur dem Micro Nano Fabri­ca­ti­on Cen­ter von SAL als ste­ri­les Umfeld für die For­schung und Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Tech­no­lo­gien. Das Spit­zen­for­schungs­zen­trum stellt die Räum­lich­kei­ten auch Indus­trie­part­ne­rin­nen und ‑part­nern, für die Klein­se­ri­en­fer­ti­gung zur Ver­fü­gung. Damit posi­tio­niert sich SAL an der Schnitt­stel­le zwi­schen For­schungs­ent­wick­lung und Seri­en­fer­ti­gung.

Bedeu­ten­der Schritt für Stand­ort Vil­lach

„Die Eröff­nung des neu­en SAL-Rein­raums ist ein bedeu­ten­der Schritt in der Ent­wick­lung für das For­schungs­zen­trum am Stand­ort Vil­lach. Rein­räu­me sind unver­zicht­bar für den Fort­schritt in der Mikro­elek­tro­nik, da sie eine hoch­kon­trol­lier­te Umge­bung bie­ten, in der prä­zi­se und sau­be­re Pro­zes­se durch­ge­führt wer­den kön­nen. Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler kön­nen dort eben­so wie Inge­nieu­rin­nen und Inge­nieu­re neue Mate­ria­li­en, Tech­ni­ken und Pro­zes­se tes­ten und opti­mie­ren“, erklär­te Hen­ri­et­te Spy­ra, Lei­te­rin der Sek­ti­on III „Inno­va­ti­on und Tech­no­lo­gie“ im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kli­ma­schutz.

Gün­ther Albel, Bür­ger­meis­ter von Vil­lach, zeig­te sich stolz auf den neu­en For­schungsrein­raum: „Vil­lach ist gren­zen­los, auch im Bereich For­schung und Tech­no­lo­gie. Der neue Rein­raum von SAL strahlt weit über die Lan­des­gren­zen hin­aus und fes­tigt die Stel­lung Vil­lachs als Hoch­tech­no­lo­gie-Hub. Wir sind stolz dar­auf, den größ­ten Rein­raum Öster­reichs zu beher­ber­gen, der die hei­mi­sche Spit­zen­for­schung wei­ter vor­an­treibt.“

„Die Pro­jek­te, die in den letz­ten Jah­ren an allen SAL-Stand­or­ten erfolg­reich umge­setzt wur­den, zei­gen, wie wich­tig die Zusam­men­ar­beit von For­sche­ren­den und Wirt­schaft ist. Dabei wur­den neue Indus­trie­stan­dards gesetzt. Der neue Rein­raum in Vil­lach ist für SAL ein wei­te­rer gro­ßer Schritt nach vor­ne. Unse­re Teams in den Labo­ren und unse­re Indus­trie­part­ner haben nun opti­ma­le Bedin­gun­gen, um an Halb­lei­tern zu for­schen, neue Mate­ria­li­en zu tes­ten und Pro­to­ty­pen her­zu­stel­len“, sag­te Chris­ti­na Hirschl, Geschäfts­füh­re­rin von Sili­con Aus­tria Labs.

Die Sili­con Aus­tria Labs GmbH (SAL) wur­de 2018 im Rah­men des Euro­päi­schen Forums Alp­bach als bun­des­län­der­über­grei­fen­des, außer­uni­ver­si­tä­res Spit­zen­for­schungs­zen­trum im Bereich der elek­tro­nik-basier­ten Sys­te­me gegrün­det. Eine beson­ders akti­ve Rol­le im Auf­bau­pro­zess spiel­te sei­tens des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums Ingolf Schäd­ler, wofür ihn Schau­nig ges­tern mit dem Gro­ßen Ehren­zei­chen des Lan­des Kärn­ten aus­zeich­ne­te.

 

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Schlüs­sel­tech­no­lo­gien für meh­re­re Berei­chen

An den SAL-Stand­or­ten Vil­lach, Graz und Linz wird an Schlüs­sel­tech­no­lo­gien in den Berei­chen Micro­sys­tems, Sen­sor Sys­tems, Power Elec­tro­nics, Intel­li­gent Wire­less Sys­tems und Embedded Sys­tems geforscht. SAL bringt dabei wesent­li­che Akteu­re aus Indus­trie und Wis­sen­schaft und damit wert­vol­le Exper­ti­se und Know-how zusam­men und betreibt koope­ra­ti­ve, anwen­dungs­ori­en­tier­te For­schung ent­lang der Wert­schöp­fungs­ket­te. Ziel ist es, den Wert­schöp­fungs­pro­zess von der Idee zur Inno­va­ti­on zu beschleu­ni­gen – mit exzel­len­ter For­schung und wirt­schaft­li­chem Nut­zen. Eigen­tü­me­rin­nen sind die Repu­blik (50,1 Pro­zent)), die Län­der Kärn­ten und Stei­er­mark (je 10 Pro­zent)), das Land Ober­ös­ter­reich (4,95 Pro­zent) und der Fach­ver­band für Elek­tro- und Elek­tronik­in­dus­trie (24,95 Pro­zent)).

19.10.2023 12:16 - Update am: 19.10.2023 12:20
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Größ­ter For­schungsrein­raum Öster­reichs eröff­net Bürgermeister Günther Albel, Sektionsleiterin Henriette Spyra (BMK), Ingolf Schädler, Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, SAL-Geschäftsführer Christina Hirschl, Ingrid Rabmer (Upper Austrian Research GmbH), Gerd Holzschlag (Steirische Wirtschaftsförderung), Klaus Bernhardt (Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (von links)

© SAL/Sarina Dobernig